Zwischenmitteilung der Geschäftsführung zum 30. September 2013

(lifePR) ( Hamburg, )

Konzernumsatz nach neun Monaten bei 258,7 Mio. EUR nach 259,1 Mio. EUR im Vorjahr
Ergebnis vor Steuern beträgt 31,6 Mio. EUR (Vorjahr: 39,5 Mio. EUR)
1.133 Filialen zum 30. September 2013


Umsatz und Ergebnis

Der Umsatz des Bijou Brigitte-Konzerns betrug nach neun Monaten im Geschäftsjahr 2013 258,7 Mio. EUR(Januar bis September 2012: 259,1 Mio. EUR). Damit lag das Erlösniveau nahezu auf der Höhe des Vorjahres (- 0,2 %), obwohl sich die Gesamtanzahl der Filialen im laufenden Jahr verringert hat.

Im Segment Deutschland entwickelten sich die Umsatzerlöse - insbesondere aufgrund des starken ersten Halbjahres - positiv. Die Segmente Spanien und Portugal verzeichneten in der Berichtsperiode erneut deutliche Erlösrückgänge, während das italienische Segment das Umsatzniveau des Vorjahres nur knapp verpasste. Erste volkswirtschaftliche Signale, dass die Talsohle in den südeuropäischen Ländern durchschritten sein könnte und sich die Rezession im weiteren Jahresverlauf abschwächt, haben sich noch nicht in der Konsumstimmung der Kunden niedergeschlagen. Darüber hinaus wirkte sich in Italien die Regierungskrise sowie die im Vorwege angekündigte Mehrwertsteuererhöhung zum 1. Oktober dämpfend auf das Verbrauchervertrauen aus. Im Segment Übrige Länder ging der Umsatz bis Ende September 2013 im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück.

Das hochgerechnete Konzernergebnis vor Ertragsteuern per 30. September 2013 betrug 31,6 Mio. EUR im Vergleich zu 39,5 Mio. EUR im Vorjahr. Die Hochrechnung erfolgte auf Basis geschätzter Inventurwerte sowie anhand geschätzter Werte für den Materialeinsatz.

Die Gründe für den Ergebnisrückgang sind neben geringeren Umsätzen im Ausland - insbesondere in Spanien und Portugal - gestiegene Aufwendungen für die Materialbeschaffung sowie eine Verstärkung der Marketingaktivitäten. Darüber hinaus wirkte sich ein negativer Einmaleffekt in Höhe von 0,8 Mio. EUR mindernd auf das Ergebnis aus.

Das Konzernergebnis nach Ertragsteuern ging im Zeitraum von Januar bis September 2013 von 26,6 Mio. EUR (Vorjahr) auf 18,9 Mio. EUR zurück. Dabei hat sich im laufenden Geschäftsjahr die rechnerische Steuerquote aufgrund des überproportionalen Ergebnisanteils des deutschen Segments am Gesamtergebnis erhöht.

Filialen

Die Anzahl der Filialen im Bijou Brigitte-Konzern belief sich zum 30. September 2013 auf 1.133 (31. Dezember 2012: 1.166). 24 Filialen wurden im Berichtszeitraum eröffnet und 57 geschlossen, wobei mehr als die Hälfte der Schließungen auf den spanischen Markt entfiel. Bijou Brigitte hat hier verstärkt Ausstiegschancen genutzt, um das Filialnetz der schwierigen Marktlage in Spanien anzupassen. Insgesamt wird die Filialanzahl zum Jahresende unter der des Vorjahres liegen.

114 Filialen wurden in der Zeitspanne von Januar bis September renoviert.

Bijou Brigitte hat die Aktivitäten im Bereich Concessions in der Berichtsperiode ausgeweitet. Die Anzahl der Standorte stieg bis Ende September 2013 auf 384, nach 320 Ende 2012. Vor allem in Italien kamen im laufenden Jahr neue Verkaufsflächen hinzu.

Finanzlage

Die Finanzlage des Bijou Brigitte-Konzern ist ausgesprochen solide. Es besteht keine Notwendigkeit zur Aufnahme von Fremdkapital, um laufende Investitions- und Finanzierungstätigkeiten abzudecken.

Im Zeitraum Januar bis September 2013 haben sich die Investitionen aufgrund der höheren Anzahl an Filialrenovierungen deutlich gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die liquiden Mittel des Unternehmens gingen in der Stichtagsbetrachtung zum 30. September zwar zurück, bewegen sich aber nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau.

Ausblick

Derzeit lassen die Vorhersagen führender Wirtschaftsforschungsinstitute vermuten, dass sich die verhaltene Belebung der Weltkonjunktur im laufenden Jahr fortsetzt. Positive Impulse gehen dabei vermehrt von den Industriestaaten aus, wohingegen die Wachstumsdynamik der großen Schwellenländer nachlässt. Für die Eurozone wird 2013 ein erneuter Rückgang des BIP prognostiziert. Vor allem Griechenland, Italien, Portugal und Spanien dürften eine deutlich rückläufige Wirtschaftsleistung verzeichnen. Die Konjunkturlage in Deutschland sollte sich hingegen fortgesetzt freundlich entwickeln. Der Ausblick für das heimische Konsumklima ist weiterhin günstig.

Trotz aller Hoffnungen, dass sich die europäische Konjunktur im kommenden Jahr langsam erholt, sind die Folgen der Wirtschaftskrise - u.a. eine hohe Arbeitslosigkeit - in vielen Ländern noch allgegenwärtig. Ein erneutes Aufflammen der Krise hätte weitreichende, negative Folgen für die wirtschaftliche Entwicklung in Europa. Dieses Risiko stellt nach wie vor einen wesentlichen Unsicherheitsfaktor für die Umsatzund Ergebnisprognose des Bijou Brigitte-Konzerns dar.

Unter Berücksichtigung des bisherigen Geschäftsverlaufs und trotz umfassender Konsolidierung des Filialnetzes rechnet Bijou Brigitte für das Geschäftsjahr 2013 mit einem Umsatz annähernd auf Vorjahresniveau. Dabei hat - wie auch in den Jahren zuvor - das bevorstehende Weihnachtsgeschäft einen entscheidenden Einfluss auf die Umsatzentwicklung im Jahresschlussquartal. Für das Gesamtjahr ist ein Konzernergebnis vor Ertragsteuern am unteren Ende der Spanne zwischen 42 und 54 Mio. EUR erzielbar.
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