Politik verweist in Vorstoß zur Physiotherapie auf Modellprojekt der BIG direkt gesund

(lifePR) ( Dortmund, )
Die BIG direkt gesund sieht sich in ihrem Modellprojekt "Direktzugang zur Physiotherapie" durch den jüngsten Vorstoß von Bundestagsabgeordneten von CDU und CSU bestätigt. Der CDU-Abgeordnete Dr. Roy Kühne verweist sogar ausdrücklich auf die ersten Zwischenergebnisse des Modellprojekts, das die BIG bereits im Juni 2011 gemeinsam mit dem Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten (IFK e. V.) gestartet hat.

Nach dem Modellprojekt von BIG und dem Bundesverband selbständiger Physiotherapeuten e.V. (IFK) entscheidet der Physiotherapeut selbst darüber, welche Behandlung er wie oft und wie lange im Rahmen des Heilmittelkataloges durchführt. Die Abgeordneten von Union und CSU plädieren nun ebenfalls dafür, dass Heilmittelerbringer künftig frei darüber entscheiden können, welche Anwendungen und Therapien ihre Patienten benötigen. Die Politiker wollen dem Patienten sogar ermöglichen, dass er direkt den Physiotherapeuten, Krankengymnasten, Logopäden oder Masseur aufsuchen kann, ohne zuvor eine vertragsärztliche Heilmittelverordnung über Maßnahmen der physikalischen Therapie von seinem behandelnden Arzt einfordern zu müssen.

"Der Direktzugang zur Physiotherapie ist nach unseren bisherigen Erfahrungen ein Ansatz, den die Politik unbedingt weiter verfolgen sollte", sagt Markus Bäumer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Direktkrankenkasse BIG. Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass mehr Behandlungsautonomie zu einer größeren Schmerzreduktion, besseren Funktionsfähigkeiten und einer höheren gesundheitsbezogenen Lebensqualität führen. Das Modellprojekt habe nach vorläufigen Erkenntnissen gezeigt, dass der Erfolg der physiotherapeutischen Behandlung nicht von der vertragsärztlichen Verordnung abhängig sei.

Flexible Versorgung, Entlastung der Versicherten

Bäumer weiter: "Die BIG hat sich bereits vor knapp vier Jahren zu dem Modellvorhaben entschlossen, um den Versicherten eine qualitativ hochwertige, flexible Versorgung zu gewährleisten und gleichzeitig das Gesundheitssystem und damit auch die Versicherten von Kosten zu entlasten." Ähnliche Ziele verfolgt das Positionspapier, das die Bundestagsabgeordneten nun vorgelegt haben.

An dem Modellprojekt von BIG und IFK, das durch die Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften wissenschaftlich begleitet wird, können auch weiterhin Versicherte der BIG direkt gesund, die mindestens 18 Jahre alt sind und eine aktuell gültige Heilmittelverordnung aufgrund einer Wirbelsäulenerkrankung oder einer Erkrankung der unteren Extremitäten haben, teilnehmen. Für die Behandlung stehen 40 Praxen in Berlin und Westfalen-Lippe zur Verfügung. Die Patienten werden zufällig einer Modell- oder Kontrollgruppe zugeordnet. In der Modellgruppe entscheidet der Physiotherapeut selbst über Auswahl, Dauer und Frequenz der Behandlung. Bisher haben sich 610 Versicherte der BIG in das Modellprojekt eingeschrieben und nehmen daran teil.
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