Samstag, 27. Mai 2017


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Baunachwuchs aus ganz Deutschland im Wettkampf um berufliche Leistungen

Wettbewerber knallhart getestet

(lifePR) (Berlin, ) Beim ersten nationalen Lehrlingswettbewerb konnten junge Leute vom Bau am 27 und 28. Oktober 2009 unter Praxisbedingungen und in Echtzeit beweisen, dass sie fachgerecht und sicher arbeiten - die Merkmale für Qualitätsarbeit. Zwölf Mannschaften, die besten Azubis aus ganz Deutschland, waren im Überbetrieblichen Ausbildungszentrum des Berufsförderungswerks Frankfurt am Main in Bad Vilbel angetreten. Die Siegermannschaft, vier Jugendliche aus dem Ausbildungszentrum Bau GmbH in Hamburg, erhielt neben Pokal und Preisgeld die Qualifikation zum internationalen Lehrlings-Wettkampf im Jahr 2010.

Unternehmen leben von kompetenten und motivierten Arbeitskräften. Qualifikation ist ausschlaggebend im Erwerbsleben und um steigenden Ansprüchen der Kunden zu genügen, das soll dem Baunachwuchs im Wettkampf deutlicher werden. Dabei ist die Arbeitssicherheit ein wichtiger Wettbewerbsfaktor: Beschäftigte, die unter sicheren Bedingungen arbeiten, sind motivierter und der Betrieb erspart sich krankheitsbedingte Ausfallzeiten.

Wie im richtigen Arbeitsleben: Nach der Theorie am Dienstag, gingen die jungen Leute am heutigen Mittwoch mit viel Energie an die praktischen Übungen. Zur Maschinenausstattung an der Baustellenkreissäge gehören zum Beispiel Schutzhaube, Spaltkeil und Schiebstock, damit die Finger heil bleiben, und ein sauberes Sägeblatt. Beim Thema Ergonomie ging es um richtiges Heben und Tragen: So sollten schwere Gegenstände aus der Hocke mit möglichst geradem Rücken aufgenommen und dürfen nicht ruckartig abgeworfen werden, um die Wirbelsäule nicht übermäßig zu belasten. In anderen Übungen suchten die Azubis für eine Baustelle mit 14 Beschäftigten alles zusammen, was zur Erste Hilfe notwendig ist und sie sollten fachgerecht ein stabiles Bockgerüst aufbauen, als sichere Arbeitsfläche, zum Beispiel für Maurer oder Maler.

Im Mittelpunkt einer weiteren Wettkampfstation standen Umbauarbeiten im Lichtschacht eines Einkaufszentrums. Hier war die Auswahl der technischen Mittel und Persönlichen Schutzausrüstungen gegen Abstürze, etwa Auffanggurt, Falldämpfer und Höhensicherungsgerät zu treffen. Danach ging es um die eigene Haut: Konkrete Tätigkeiten am Bau, beispielsweise die Arbeit mit Mauersteinen, das Anmischen einer etwa für Hallenböden notwendigen Beschichtung aus Epoxidharz oder das Auswaschen von Mauerwerkzeug waren Ausgangspunkte für die Wahl und den Einsatz der richtigen Schutzhandschuhe, Hautreiniger und Schutzcremes.

Schnelles und richtiges Arbeiten stand bei der Veranstaltung im Vordergrund und wer unter normalem Arbeitsdruck sauber und sachkundig arbeitet, senkt das Unfall- und Berufskrankheiten-Risiko. Auch das war ein Anliegen des Wettbewerbes. Denn in der gewerblichen Wirtschaft erlitten 194.000 Beschäftigte im Alter zwischen 15 bis 25 Jahren im Jahr 2008 einen Arbeitsunfall. Am Bau waren es 26.000 junge Beschäftigte. Die Unfallzahlen konnten seit den 1980er Jahren deutlich gesenkt werden. Erheblichen Anteil hatte daran das Jugendprogramm als Teil der Präventionsmaßnahmen der BG BAU. In speziellen Lehreinheiten der Berufsgenossenschaft erfahren die jungen Beschäftigten schon während der Ausbildung viel über sicheres Verhalten am Arbeitsplatz, beispielsweise über professionelle Absturzsicherung oder dem Umgang mit Gefahrstoffen.

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