Samstag, 25. Februar 2017


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Beton-Seminare 2010

Bildungserfolg für 1400 Teilnehmer

(lifePR) (Berlin, ) 1400 Mitarbeiter aus Planungs- und Ingenieurbüros, Baubehörden und ausführenden Unternehmen informierten sich auf den insgesamt acht Beton-Seminaren wieder über aktuelle betontechnische Themen. Referenten waren die Bautechnik-Berater der BetonMarketing Ost, Dr.-Ing. Thomas Richter und Dipl.-Ing. Wolfgang Schäfer. Die Teilnehmer bestätigten den Erfolg der Seminare mit viel Lob. Anerkannt wurden u.a. "das gute Zeit-Inhalt-Verhältnis", "fundierte Vorträge" und "prima Seminar-Unterlagen". Für Dipl.-Ing. Rainer Janke, Geschäftsführer der BetonMarketing Ost, wurde das Ziel erreicht: "Die Beton-Seminare 2010 haben wieder aktuelles praxisnahes Beton-Wissen vermittelt, das sofort angewendet werden kann und nachhaltig Erfolge sichert".

Die acht Veranstaltungen fanden in den Monaten Februar bis März in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt, Thüringen sowie Mecklenburg-Vorpommern statt.

Veranstalter waren die BetonMarketing Ost und die jeweiligen Hochschulen an den Veranstaltungsorten sowie die Materialforschungs- und -prüfanstalt an der Bauhaus-Universität Weimar (MFPA) in Apolda. In der Hochschule Zittau-Görlitz fand bereits am 3. Dezember 2009 eine Pilotveranstaltung als Testlauf statt.

Folgende inhaltliche Schwerpunkte wurden behandelt:

- Frost- und Frost-Tausalz-Widerstand von Beton
- leichtverarbeitbare und selbstverdichtende Betone in der Baupraxis
- Betonieren bei hohen und tiefen Temperaturen
- Nachbehandlung
- Dauerhaftigkeit
- Qualitätssicherung im Betonbau/Prüfung von Beton.

Zum Frost- und Frost-Tausalz-Widerstand von Beton stellte Dr.-Ing. Thomas Richter fest: "Die Prüfverfahren sind nur für Betone im jungen Alter abgesichert, für gealterte Betone muss eine gutachterliche Bewertung erfolgen. Der Frost- und Frost-Tausalz-Widerstand von Beton kann durch verschiedene Maßnahmen erhöht werden, z.B. das Einbringen künstlicher Mikroluftporen unter Berücksichtigung der Festigkeitsminderung und durch eine auf Beständigkeit ausgerichtete Oberflächenbearbeitung und Nachbehandlung."

Dipl.-Ing. Wolfgang Schäfer gab in seinem Vortrag über "Leichtverarbeitbare und selbstverdichtende Betone (SVB) in der Baupraxis" Empfehlungen zur Qualitätssicherung bei Betonierarbeiten. "Die Einbindung von Facharbeitern mit Erfahrung im Umgang mit SVB und die Kontinuität in der Besetzung der Betonierkolonne bringt bessere Erfolge." Eine wichtige Aufgabe der Baustellenführungskräfte und Vorarbeiter ist zudem die regelmäßige Überwachung und Kontrolle der Betoniergeschwindigkeit.

Das Betonieren bei hohen und tiefen Temperaturen erfordert besondere Maßnahmen. Dr.-Ing. Thomas Richter erläuterte die richtige Auswahl und Anwendung, bei der die Festigkeitsentwicklung von Beton, seine Gefrierbeständigkeit und veränderte Betonstahleigenschaften zu beachten sind. Dr. Richter stellte Erfahrungswerte und Beispiele vor, die in den Seminarunterlagen später nachgelesen und angewendet werden können.

Weitere Themen waren obligatorische Nachbehandlungsmaßnahmen, ohne deren Umsetzung die an Beispielen erläuterte Dauerhaftigkeit nicht sichergestellt werden kann. Erläuterungen zur Qualitätssicherung durch das Bauunternehmen einschließlich evtl. Nachprüfung am Bauwerk rundeten die Palette von Antworten auf alltägliche Fragestellungen ab.

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