Dienstag, 12. Dezember 2017


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Auf Berlins Straßen: BSR hat Laubeinsatz gestartet

Für Laub aus dem eigenen Garten bietet das kommunale Unternehmen spezielle Laubsäcke sowie die Laub- und Gartentonne an

Berlin, (lifePR) - Die Berliner Stadtreinigung (BSR) hat diese Woche ihren Spezialeinsatz zur Laubbeseitigung begonnen. Hierfür sind rund 1.900 Beschäftigte mit 540 Fahrzeugen unterwegs. Die BSR sammelt durchschnittlich 110.000 Kubik­meter Laub pro Herbstsaison ein – dies entspricht der Ladung von etwa 500.000 gefüllten Badewannen. Das kommunale Unternehmen kümmert sich um die Laubentfernung im öffentlichen Straßenland. Für das Laub von Privatgrundstücken bietet die BSR spezielle Laubsäcke sowie die Laub- und Gartentonne an. Grundstücksbesitzer, die Gartenlaub auf die Straße kehren, begehen eine Ordnungswidrigkeit und riskieren eine Geldbuße.

Bei der Laubbeseitigung sind die Reinigungskräfte in so genannten Gruppen­kom­plexen unter­wegs. Die Fahrzeug­technik besteht größtenteils aus Kehr­ma­schi­nen sowie Kehrichtsammel- und Ladekranfahrzeugen. Darüber hinaus kommen zirka 100 Laubsauger sowie hunderte Besen, Rechen und Laubbläser zum Einsatz. Die BSR-Beschäftigten kehren das Laub von Geh- und Radwegen sowie aus Park­buchten in Richtung Fahrbahn, wo Kehrmaschinen es direkt aufnehmen. Größere Laubmengen werden zu Haufen zusammen­­geschoben und gesondert ab­trans­­por­tiert. Das ge­sammelte Laub wird in Großkompostieranlagen im Land Brandenburg gebracht. Dort entsteht daraus frische Komposterde.

Für die Laubbeseitigung auf den meisten Geh- und Radwegen sowie Fahrbahnen ist die BSR zuständig. Das bedeutet konkret: Auf den Straßen, die auch sonst von der BSR gereinigt werden, kümmern sich die BSR-Beschäftigten um das Laub. Auf Straßen, deren normale Reinigung den Anliegern obliegt, müssen diese das Laub selbst entfernen. Für das Laubsammeln in Parks und Grün­anlagen sind in der Regel die Bezirks­ämter verantwortlich. Grundstücks­besitzer dürfen ihr Gartenlaub nicht auf öffentliches Straßenland kehren. Wer es trotzdem macht, begeht eine Ordnungs­widrigkeit und riskiert eine Geldbuße.

Gartenfreunde haben verschiedene Möglichkeiten, ihr eingesammeltes Laub auf legale Weise los­zuwerden: Sie können es entweder auf dem eigenen Grundstück kom­postieren oder kleine Mengen über die Biotonne entsorgen. Eine weitere Möglichkeit ist, spezielle BSR-Laubsäcke zu nutzen: Diese können für vier Euro auf den Recycling­höfen gekauft werden. Die gefüllten BSR-Säcke dürfen dann zur Abholung an den Straßenrand gestellt werden – der Abholservice ist im Kaufpreis inbegriffen. Besonders praktisch ist die BSR-Laub- und Gartentonne: Diese 660-Liter-Tonne für Laub sowie Baum-, Strauch- und Rasenschnitt kann über das Kundenportal bestellt werden. Sie wird alle 14 Tage geleert.

Die BSR hat sich das Ziel gesetzt, das Laub im öffentlichen Straßenland bis zum Jahresende zu beseitigen. Wenn es jedoch in den kommenden Wochen bereits zu einem Kälteeinbruch kommen sollte, hat der Winterdienst klar Vorrang. Dann müssten die heruntergefallenen Blätter der Straßenbäume warten, bis sich die Wetterverhältnisse wieder geändert haben. Grundsätzlich führt die BSR ihre Laubbeseitigungsmaßnahmen mehrmals pro Herbstsaison durch, weil naturgemäß immer wieder neues Laub nach­fällt. Die normale Straßen­reinigung läuft während­dessen in angepasster Form weiter.

Mehr Infos zum Thema Laubbeseitigung:
https://www.bsr.de/laub-20373.php

Mehr Infos zu BSR-Laubsäcken sowie zur BSR-Laub- und Gartentonne:
https://www.bsr.de/gartenabfaelle-23508.php

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