Interkulturelles Festival eigenarten feiert 20. Jubiläum

Vom 24. Oktober bis 3. November zeigen Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt Musik, Theater, Literatur, Tanz, Film und Bildende Kunst

(lifePR) ( Hamburg, )
Am 24. Oktober eröffnet Jana Schiedek, Staatsrätin für Kultur und Medien, die zwanzigste und zugleich die letzte Ausgabe des Festivals eigenarten. Die Organisatoren und Organisatorinnen des Festivals verabschieden sich und haben noch einmal lokale und internationale Künstlerinnen und Künstler versammelt, die ein vielfältiges Festivalprogramm an unterschiedlichen Orten der Stadt präsentieren. Ab 2020 tritt das Kollektiv Studio Marshmallow mit seinem Festival „Fluctoplasma – 96 Stunden Kunst. Diskurs. Diversität“ die Nachfolge von eigenarten an.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „20 Jahre eigenarten bedeutet nicht nur 20 Jahre interkulturelles Programm aller Sparten, sondern auch den Aufbau eines interkulturellen Netzwerkes in Hamburg. Judy Engelhard und Kai Peters bieten als Ausrichtende des Festivals der interkulturellen Szene Hamburgs bis heute eine Plattform und unterstützen Künstlerinnen und Künstler darin, ihre Projekte an zahlreichen Orten in Hamburg zu präsentieren. Dafür möchte ich den beiden und ihrem Team herzlich danken. Ohne ihre Initiative wäre die interkulturelle Szene in Hamburg nicht das, was sie heute ist.“

Judy Engelhard und Kai Peters, Festivalleitung: „Wir sind immer wieder beeindruckt von der außerordentlichen Vielfältigkeit und Agilität der Szene und von den großartigen Künstlerinnen und Künstlern, die das Festival all die Jahre bereichert haben und gestalten. Insofern freuen wir uns sehr auf das auch in diesem Sinne prallvolle Programm der Jubiläumsausgabe.“

Festivaleröffnung:

24. Oktober um 19.30 Uhr, Galionsfiguren-Saal des Altonaer Museums

Mit Jana Schiedek, Staatsrätin für Kultur und Medien; Angela Grotheer, Universität Hamburg; Dan Thy Nguyen, Regisseur; Judy Engelhard und Kai Peters

Musik von Massoud Godemann & Gerd Bauder sowie dem Melima Trio, Beiträge unter anderem zu den Projekten EUMKA, GesteBuch und Xijulater

Vom 24. Oktober bis zum 3. November sind rund 30 Produktionen zu sehen, unter anderem:

„IDENTITÄTen“

Samstag, den 26. Oktober und Freitag, den 1. November um 20 Uhr, HausDrei

Frei nach der Frage des Philosophen Richard David Precht „Wer bin ich und wenn ja, wie viele?“ blickt das Ensemble um Dan Thy Nguyen, India Roth und Xiyu Tomorrow tief in die Abgründe der menschlichen Seele und beleuchtet verschiedene Facetten der Suche nach Identität. Die Produktion „IDENTITÄTen“ zeigt Ausschnitte aus theatralischen Arbeiten, die sich dem Thema unterschiedlich nähern.

„Après la mer“

Sonntag, den 27. Oktober um 19 Uhr, Goldbekhaus

Ausgangspunkt für die Tanzperformance „Après la mer“ sind Interviews mit den Bewohnerinnen und Bewohnern einer Küstenstadt in Senegal. Ihre Häuser sind aufgrund des Meeresanstiegs bereits verloren oder bedroht. Véronique Langlott und Seydou Camera setzen einzelne Begriffe in Bewegung um. Begleitet werden sie durch eine eigens hierfür komponierte Soundcollage.

„Das geraubte Glück“

Mittwoch, den 30. Oktober um 19 Uhr, ella Kulturhaus

Bei „Das geraubte Glück“ geht es um Zwangsheiraten, Ausbeutung und Kinderehen: Die Autorin Rukiye Cankiran, die sich seit 20 Jahren in Integrationsprojekten engagiert, liest aus ihrem neuen, gleichnamigen Buch. Unterstützt wird sie von den Frauen des Hayatin Sesi Ebruli Kadin Korosu (Chor der bunten Stimme des Lebens). Sie machen seit vier Jahren musikalisch – in türkischer, kurdischer und deutscher Sprache – auf die wichtigen Themen im Leben von Frauen aufmerksam.

Veranstaltungsorte:

Ebenso unterschiedlich wie die Programme sind die Veranstaltungsorte des Festivals.Sie sindüber das gesamte Stadtgebiet verteilt. Darunter sind das Altonaer Museum, Zinnschmelze, W3 und MUT!Theater, Alfred Schnittke Akademie, Bürgerhaus Bornheide, Ernst Deutsch Theater plattform-Bühne, Zentralbibliothek, BiB, ella Kulturzentrum Langenhorn, Eidelstedter Bürgerhaus, HASPA-Filiale Kirchdorf, HausDrei und Kölibri, monsun.theater, Tibarg-Center, Goldbekhaus, Kulturladen St. Georg, Bücherhalle Eimsbüttel u. das Indische Generalkonsulat.

Das gesamte Festival-Programm ist hier zu finden: www.festival-eigenarten.de/start/
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