Hamburger Senat ernennt Klaus Florian Vogt zum Hamburger Kammersänger

Startenor ist als Lohengrin an der Staatsoper zu Gast und wird im Anschluss an die Vorstellung am 22. Dezember 2019 geehrt

(lifePR) ( Hamburg, )
Der Hamburger Senat zeichnet Klaus Florian Vogt mit dem Ehrentitel Hamburger Kammersänger aus. Der Tenor zählt zu den führenden Sängern seines Faches und feiert vor allem in Wagner-Partien weltweit Erfolge. Seine musikalische Karriere begann als Hornist im Philharmonischen Staatsorchester Hamburg. Noch heute ist er der Hamburgischen Staatsoper eng verbunden und kehrt regelmäßig als Solist ins Haus an der Dammtorstraße zurück. Der Hamburger Senat verleiht den Ehrentitel Kammersänger an Personen, die sich anerkannt hervorragende Verdienste auf dem Gebiet der Musik erworben haben. Zuletzt wurde der Titel 2017 an die drei Ensemblemitglieder Renate Spingler, Peter Galliard und Jürgen Sacher vergeben.

Die Auszeichnung wird Klaus Florian Vogt am Samstag, dem 22. Dezember 2019 im Anschluss an die Vorstellung von „Lohengrin“ durch Senatsdirektor Hans Heinrich Bethge, Kulturamtsleiter der Behörde für Kultur und Medien, verliehen. Kultursenator Dr. Carsten Brosda überbrachte dem Tenor bereits heute im Rahmen einer Lohengrin-Probe seine persönlichen Glückwünsche.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Klaus Florian Vogt hat uns in zahlreichen Rollen immer wieder musikalische Sternstunden beschert. Mit ihm ehren wir einen großen Sänger, dessen Weltkarriere in Hamburg begann. Wir freuen uns, dass sein außergewöhnlicher künstlerischer Weg ihn immer wieder nach Hamburg zurückführt. Mit der Ernennung zum Kammersänger würdigen wir seine herausragenden Leistungen und danken für seine enge Verbundenheit mit der Kulturstadt Hamburg.“

Staatsopernintendant Georges Delnon: „Klaus Florian Vogt ist ein immer gerne gesehener Gast an der Hamburgischen Staatsoper. Hier, wo seine Weltkarriere ihren Anfang genommen hat, ist er nach wie vor bei Kolleginnen und Kollegen sowie beim Publikum hoch geschätzt und verehrt. Ich freue mich sehr, dass ihm die Auszeichnung ‚Hamburger Kammersänger‘ verliehen wird. Und ich kann versichern, dass wir diesen Ausnahmekünstler auch in den kommenden Spielzeiten im Repertoire und in Neuproduktionen auf der Bühne der Hamburgischen Staatsoper erleben werden können.“

Klaus Florian Vogt: „Den Titel ‚Hamburger Kammersänger‘ verliehen zu bekommen, ist für mich eine sehr große Ehre, und ich freue mich sehr über diese Auszeichnung. Besonders weil sie aus Hamburg kommt und meine enge Verbundenheit mit der Stadt und vor allem mit dem Philharmonischen Staatsorchester, der Staatsoper Hamburg und dem Hamburg Ballett, die sehr wichtige Stationen meiner musikalischen Karriere sind, unterstreicht. Ich werde den Titel ‚Hamburger Kammersänger‘ mit großer Freude tragen.“

Klaus Florian Vogt ist einer der herausragenden Wagner-Tenöre der Gegenwart. Zu seinem Repertoire gehören vor allem dramatische Partien wie Lohengrin, Tannhäuser, Parsifal, Stolzing und Siegmund, aber auch Florestan („Fidelio“), Paul („Die tote Stadt“) und Hoffmann („Les Contes d’Hoffmann“). Darüber hinaus singt er mit großem Erfolg lyrisch-dramatische Rollen wie Erik („Der fliegende Holländer“), Prinz („Rusalka“), Bacchus („Ariadne auf Naxos“) und Faust („La Damnation de Faust“). Der Sänger ist gefragter Gast an allen großen Opernhäusern, darunter München, Berlin, Hamburg, Paris, London, Barcelona, Wien, Madrid, Zürich, Mailand, Helsinki, New York und Tokio. Seit seinem triumphalen Debüt 2007als Stolzing bei den Bayreuther Festspielen ist der Sänger dort jedes Jahr zu Gast. Als Stolzing war er 2019 auch bei den Salzburger Osterfestspielen zu erleben. Als Konzert- und Liedsänger hat sich Klaus Florian Vogt ebenfalls einen Namen gemacht. Auftritte führten ihn unter anderem mehrmals nach Wien und New York, zum Schleswig-Holstein Musik Festival sowie nach London und Berlin. Auf dem Konzertpodium arbeitet er mit renommierten Orchestern zusammen und mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Alan Gilbert, Mariss Jansons, Kent Nagano, Andris Nelsons, Christian Thielemann und Simone Young. Von Klaus Florian Vogt liegen zahlreiche Einspielungen vor, darunter seine drei Solo-CDs „Helden“, „Wagner“ und „Favorites“.

Der Hamburgischen Staatsoper und den Hamburg Ballett ist Klaus Florian Vogt eng verbunden. Nach seiner Karriere als Hornist im Philharmonischen Staatsorchester trat er an der Dammtorstraße in der Spielzeit 2003/2004 als Stolzing zum ersten Mal als Solist in Erscheinung. In den folgenden Spielzeiten sang er Parsifal, Florestan und Lohengrin. 2015 begeisterte er als Paul in der Neuproduktion von Korngolds „Die tote Stadt“, mit dieser Partie kehrte er 2018/19 und 2019/20 nach Hamburg zurück. Auch beim Hamburg Ballett John Neumeier konnte er große Erfolge feiern: 2016 sang er den Tenorpart in Gustav Mahlers „Das Lied von der Erde“, 2019 übernahm er beide Gesangspartien in dieser Produktion. Mit seinen ehemaligen Orchesterkolleginnen und -kollegen arbeitet Klaus Florian Vogt regelmäßig zusammen: 2015 sang er bei einem Philharmonischen Konzert in Franz Schmidts Oratorium „Das Buch mit sieben Siegeln, 2017 interpretierte er Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“ und 2019 konnte er einen großen Erfolg mit einer von ihm beauftragten Kammermusikfassung von Schubert Liedzyklus „Die schöne Müllerin“ in Elbphilharmonie verbuchen. Er gastiert auch bei anderen Hamburger Ensembles, so sang er 2017 kurz nach der Eröffnung der Elbphilharmonie dort den Tenorpart in Beethovens „Missa solemnis“ mit den Symphonikern Hamburg.

Weitere Informationen unter www.klaus-florian-vogt.de.
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