Donnerstag, 26. April 2018


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"Heimat und die Fremden" - Thema des Jahres beim Theodor-Wolff-Preis

Journalistenpreis der deutschen Zeitungen ausgeschrieben

Berlin, (lifePR) - Der Journalistenpreis der deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis (TWP) ist erneut ausgeschrieben.  Bewerber müssen ihre Arbeiten bis spätestens 31. Januar 2018 einreichen. Mit dem Preis für herausragenden deutschen Zeitungsjournalismus werden Autoren ausgezeichnet, die „das Bewusstsein für Qualität und Verantwortung journalistischer Arbeit lebendig erhalten“.

Je ein Preis der vom Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) getragenen Auszeichnung wird für Artikel aus den Kategorien Lokales, Reportage und Meinung vergeben, ein weiterer Preis für das von der Jury gesetzte Thema des Jahres: „Heimat und die Fremden“. Jeder Preis ist mit 6.000 Euro dotiert. Es können Beiträge eingereicht werden, die im Jahr 2017 in einer deutschen Tages-, Sonntags- oder politischen Wochenzeitung gedruckt oder online erschienen sind. Die Jury wird am 10. April 2018 pro Preis drei mögliche Gewinner nominieren die eigentlichen Preisträgerinnen und Preisträger werden am Abend der offiziellen Verleihung am 20. Juni in Berlin bekannt gegeben.

Anlässlich der Ausschreibung erinnerte der Geschäftsführer des TWP-Kuratoriums, Hans-Joachim Fuhrmann, an das Schicksal des Sonderpreisträgers 2017: „Der Türkei-Korrespondent der ‚WELT‘, Deniz Yücel, sitzt seit einem Dreivierteljahr ohne Anklage in türkischer Haft“, sagte Fuhrmann. Jury und Kuratorium für den Theodor-Wolff-Preis hätten bei der Bekanntgabe im April ein Zeichen für die Pressefreiheit gesetzt, die in der Türkei und vielen anderen Ländern der Welt mit Füßen getreten werde. „Der Umgang mit Yücel ist ein Skandal“, kritisierte Fuhrmann und forderte die sofortige Freilassung des Journalisten.

Mitglieder der Jury sind: Nikolaus Blome (Stellvertretender Chefredakteur Politik und Wirtschaft „Bild“ und bild.de), Wolfgang Büscher (Ressortleiter Investigation/Reportagen „Die Welt“/“Welt am Sonntag“), Dr. Markus Günther (Autor „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“), Christian Lindner (Autor), Lorenz Maroldt, (Chefredakteur „Der Tagesspiegel“, Berlin), Professor Bernd Mathieu (Chefredakteur „Aachener Zeitung“ und „Aachener Nachrichten“), Annette Ramelsberger (Gerichtsreporterin, „Süddeutsche Zeitung“, München), Anja Reich (Chefreporterin „Berliner Zeitung“) und Cordula von Wysocki (Chefredakteurin „Kölnische Rundschau“).

Details zur Einreichung: Bewerber, die aus allen Sparten des Journalismus stammen können, reichen einen Beitrag selbst oder durch Dritte ein. Jeder Bewerber kann einen Artikel oder eine Themenseite einreichen; wird eine Serie ausgewählt, so dürfen an dieser nicht mehr als zwei Autoren beteiligt sein. Wer schon einmal mit dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet wurde, kann sich nicht ein zweites Mal darum bewerben.

Auf der Grundlage der von Theodor Wolff gesetzten Maßstäbe – demokratische und gesellschaftspolitische Verantwortung, politischer Sensus, gründliche Recherche, eingehende Analyse und breite Information sowie Vorbildlichkeit in Sprache, Stil und Form – werden Beiträge ausgezeichnet, die ein bedeutsames Thema behandeln oder wegen ihres Neuigkeitsgehalts und der Art der Präsentation für einen wachen Journalismus beispielhaft erscheinen. Hierfür eignen sich besonders die klassischen journalistischen Stilformen – Hintergrundbericht, Reportage, Feature, Kommentar, Glosse und Leitartikel.

Die Namen der gut 450 Preisträger seit 1962 sowie weitere Hinweise zur Bewerbung finden Sie im Internet unter https://www.bdzv.de/twp.

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