Dienstag, 19. Juni 2018


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Fachkräfte für Ostdeutschland

Berlin, (lifePR) - Wirtschaft und Politik gehen gemeinsam gegen den Fachkräftemangel in Ostdeutschland vor. Das "Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT Ostdeutschland" bringt Schüler frühzeitig mit Betrieben in der Region zusammen, fördert ihr Interesse an naturwissenschaftlich-technischen Fächern und ebnet leistungsschwächeren Schülern durch gezielte Unterstützung den Weg in eine Ausbildung. Projektpartner sind die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, der Beauftragte der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer, die Bundesagentur für Arbeit und die Deutsche Kreditbank AG.

Heute und morgen finden sich die Projektpartner mit Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Bildung in Liebenberg zusammen, um auf dem "1. DKB-Eliteforum Bildung" verschiedene Lösungsmodelle und erste Erfolge zu diskutieren.

Der Schirmherr der Veranstaltung, Dr. Thomas de Maizière, Bundesminister des Innern und Beauftragter der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer, erklärt: "Die ostdeutsche Wirtschaft ist gut durch die Wirtschafts- und Finanzkrise gekommen. Besonders erfreulich ist das stabile Beschäftigungsniveau der vergangenen Monate. Nun geht es angesichts der demografischen Herausforderung darum, den Zusammenhang von weiterer wirtschaftlicher Entwicklung und der Ausbildung von Fachkräften zu erkennen. Ich rufe alle Verantwortlichen auf, sich an der Fachkräfteinitiative Ostdeutschland aktiv zu beteiligen."

Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt ergänzt: "Den Unternehmen im Osten Deutschlands fehlen zunehmend die Fachkräfte. Abwanderung in den Westen und rückläufige Schülerzahlen stellen die Betriebe vor immer größere Probleme. Die deutsche Wirtschaft kooperiert eng mit Schulen und Hochschulen, um junge Menschen frühzeitig für berufliche Perspektiven in den Betrieben zu begeistern."

Frank-Jürgen Weise, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit, betont: "Angesichts des Fachkräftebedarfs gibt es für die Unternehmen keine Alternative dazu, sich noch intensiver um den eigenen Nachwuchs zu kümmern. Nur wer ausbildet, hat eine Zukunft. Die Arbeitsagenturen können dabei helfen, gute Kandidaten zu finden - gerade auch solche, die beim ersten Hinsehen keine Chance erhalten würden. Wir müssen gemeinsam mit den Firmen Strategien entwickeln, um das Potenzial der Zweitbesten zu heben."

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Kreditbank AG, Günther Troppmann, erklärt: "An vielen Faktoren können wir ablesen, dass sich seit einigen Jahren einzelne Städte wie Rostock, Leipzig und Dresden sehr gut entwickeln. Diese Dynamik muss nun auf ganz Ostdeutschland überspringen. Dafür brauchen wir eine gute Mischung von Fachkräften: Akademiker, aber auch junge Menschen, die eine profunde und hochwertige Berufsbildung haben."

Weitere Informationen: www.schulewirtschaft-ostdeutschland.de

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