Mittwoch, 25. April 2018


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Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände: Echte Ursachen angehen, statt an Symptomen herumzudoktern

Berlin, (lifePR) - Anlässlich der Verabschiedung des Gesetzes zur Einführung einer Geschlechterquote im Deutschen Bundestag erklärt die BDA:

Gesetzliche Pflichtquoten und Zielgrößen gehen an den Ursachen für den unterschiedlichen Anteil von Frauen und Männern in Führungspositionen vorbei. Die Politik sollte die echten Ursachen angehen, statt an Symptomen herumzudoktern.

Wir müssen mehr junge Frauen für Branchen und Berufe mit besseren Aufstiegschancen begeistern. Und wir brauchen mehr Plätze für die Ganztagsbetreuung von Kindern, damit Eltern Familie und Beruf besser vereinbaren können.

Eine Pflichtquote ist ein schwerwiegender Eingriff in die Rechte der Anteilseigner, der Unternehmen und vieler qualifizierter Kandidaten. Das entscheidende Kriterium für die Bestellung von Mitgliedern eines Aufsichtsrates muss die Qualifikation und nicht das Geschlecht sein.

In der Praxis führt die Pflichtquote zu mehr Bürokratie und zusätzlichen Kosten, wenn etwa aufwändige Nachwahlverfahren durchgeführt werden müssen. Die verbindlichen Zielgrößen belasten die Unternehmen durch neue Berichtspflichten.

Zugelassene Benutzer des BDA-Arbeitgeberportals können dieses BDA-Rundschreiben unter Angabe ihrer persönlichen Zugangsdaten unter folgender URL aufrufen: https://portal.arbeitgeber.de/ap/portal.nsf/id/rundschreiben-detail?open&unid=PI_008_15

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