Montag, 16. Juli 2018


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Anteil Frauen und Älterer an den Belegschaften steigt

Brossardt: "Bayerns M+E Industrie trotzt dem Fachkräftemangel"

München, (lifePR) - Einer aktuellen Unternehmensumfrage in der bayerischen Metall- und Elektro-Industrie zufolge nimmt der Anteil von Frauen und Älteren an den Gesamtbelegschaften weiter zu. Im Jahr 2009 lag der Anteil von Frauen noch bei 19,7 Prozent, im Jahr 2016 waren es bereits 25,9 Prozent. Parallel dazu ist der Anteil älterer Beschäftigter ab 61 Jahre von 3,4 Prozent im Jahr 2009 auf 5,5 Prozent im Jahr 2016 gestiegen. Der Hauptgeschäftsführer der bayerischen Arbeitgeberverbände bayme vbm Bertram Brossardt: „Das zeigt, dass die bayerische Metall- und Elektro-Industrie die Fachkräftesicherung entschlossen in Angriff nimmt. Der engagierte Einsatz der Unternehmen, mehr Frauen für technische Berufe zu begeistern, trägt genauso Früchte, wie der Mentalitätswandel bei der Beschäftigung älterer Mitarbeiter.“

Brossardt weist auf die umfangreichen gesetzlichen und tariflichen Regelungen hin: „Die Vollzeitstelle ist weiterhin die Regel, aber die Zahl der Teilzeitstellen wächst. Im Teilzeit- und Befristungsgesetz wird jedem Beschäftigten die Möglichkeit eingeräumt, die Arbeitszeit zu reduzieren, sofern keine dringenden betrieblichen Gründe dagegen sprechen. Gleiches steht im Manteltarifvertrag der bayerischen M+E Industrie – im Übrigen mit einer Soll-Vorschrift für die Rückkehr in Vollzeit. Den Unternehmen ist die gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf wichtig und im Normalfall werden die Wünsche der Mitarbeiter berücksichtigt. Daher verwundert es nicht, dass der Anteil Teilzeitstellen von 6,1 Prozent im Jahr 2009 auf 10,7 Prozent im Jahr 2016 gestiegen ist.“

Die Zunahme Älterer an den Belegschaften ist eine erfreuliche Entwicklung. Die Arbeitgeber unterstützen die Arbeitnehmer durch Maßnahmen zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit mit speziellen Angeboten im Bereich Ergonomie. „Den Arbeitgebern sind gesunde und zufriedene Mitarbeiter ein Anliegen, auch aufgrund des Fachkräftemangels. In Bayern stehen für zehn freie Stellen für M+E Berufe nur sechs Arbeitslose zur Verfügung – und das ungeachtet der Qualifikation. Da ist sowohl die Vereinbarkeit von Familie und Beruf als auch die Erwerbsbeteiligung Älterer zwingend notwendig, um dem bereits bestehenden Fachkräftemangel zu begegnen“, betont Brossardt.

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