Geschichte aktiv erleben am Limes im Naturpark Altmühltal

Attraktive Angebote für Kinder, Genießer und Wanderer

(lifePR) ( München/Eichstätt, )
Die steile Treppe eines Limeswachturms hinaufsteigen und wie ein römischer Grenzsoldat vor 2000 Jahren übers Land blicken, im Museum den Helm eines Zenturios anprobieren und abends im Gasthof feine Küche nach originalen Rezepten aus der Römerzeit genießen: Der Limes im Naturpark Altmühltal ist ein lebendiges Denkmal, das zum aktiven Erleben der römischen Geschichte einlädt. Das Angebot reicht von museumspädagogischen Angeboten für Kinder und Erwachsene über Lehrpfade und geführte Wanderungen sowie Stadt- und Museumstouren bis hin zu kulinarischen Entdeckungen im Zeichen der Römer. Ein besonderes Highlight ist der Limeswanderweg, der quer durch den Naturpark Altmühltal von Gunzenhausen bis Bad Gögging dem UNESCO Welterbe Limes folgt.

Gunzenhausen bildete einst den nördlichsten Punkt des raetischen Limes: Geschulte "Cicerones" präsentieren hier von Anfang Mai bis Ende Oktober jeden zweiten Montag einen Spaziergang in die Vergangenheit. In Kipfenberg wandert man nach einer Führung durch das Römer und Bajuwaren Museum und den Infopoint Limes auf der Burg Kipfenberg entlang der sichtbaren Spuren des Limes, erklimmt einen rekonstruierten römischen Wachtturm und besichtigt die Reste der originalen Türme. Das Programm "Natur und Geschichte erleben" der beiden Informations- und Umweltzentren des Naturparks Altmühltal in Eichstätt und Treuchtlingen bietet das ganze Jahr über spannende Erlebnisveranstaltungen oder Exkursionen zum Thema Römer und Limes.

Auf eigene Faust entdeckt man die römische Vergangenheit im Naturpark Altmühltal auf mehreren Lehrpfaden: etwa beim rekonstruierten steinernen Limeswachturm Erkertshofen bei Titting, von dem aus ein Lehrpfad zu den Originalgrundmauerresten zweier Limestürme führt, am teilrekonstruierten Kastell Vetoniana bei Pfünz oder vom Archäologischen Museum Kelheim aus zu einem Kleinkastell und einem Burgus über der Stadt. Viele römische Sehenswürdigkeiten verbindet eine Wanderung auf dem Limeswanderweg mit Naturerlebnis: Die Ruhe der herrlichen Landschaft des Naturpark Altmühltal genießend, folgen Wanderer der im Volksmund ehemals Teufelsmauer genannten römischen Grenze bis zur Donau. Die Donau übernahm als sogenannter "nasser Limes" die Funktion der Grenzmauer im Süden, also folgt die letzte Etappe des Limeswanderwegs dem Fluss. Für die Flussüberquerung bei Eining kann man eine Fähre nutzen. Am anderen Ufer setzt das Kastell Abusina als einzige in ihrem Mauerbestand vollständig freigelegte römische Wehranlage in Bayern einen spannenden Schlussakkord, bevor der Limeswanderweg in Bad Gögging endet.

Wer sich ausführlich über den obergermanisch-raetischen Limes und die römische Vergangenheit Bayerns informieren möchte, kann dies im Zentralen Bayerischen Limes-Informationszentrum in Weißenburg i. Bay. tun. Das 2006 eröffnete Zentrum im Römermuseum der Stadt ist ein attraktives Forum für römische Geschichte und Kultur in Bayern: Auf 200 Quadratmetern machen sich Besucher anhand von Exponaten, medialen Präsentationen und originalgetreuen Modellen anschaulich ein Bild von der Vergangenheit. Weißenburg mit dem rekonstruierten Kastell Biriciana und den frei gelegten römischen Thermen eignet sich auch für einen Abstecher vom Limeswanderweg aus: Als rund elf Kilometer langer Stichweg führt die "Via biriciana" vom Limeswanderweg in die "Römerstadt" Weißenburg.
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