Dienstag, 30. Mai 2017


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Huml fordert Korrekturen am Bundespräventionsgesetz

Bayerns Gesundheitsministerin: Potential der Kurorte und Heilbäder stärker nutzen

(lifePR) (München, ) Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml fordert Korrekturen am Entwurf des Bundespräventionsgesetzes. Huml betonte am Samstag anlässlich der Eröffnung der 5. Gesundheitsmesse Bayreuth in Bindlach: "Es ist zwar ein richtiges Ziel, die Prävention etwa in Schulen und Betrieben zu stärken. Aber es gibt aus bayerischer Sicht noch Verbesserungsbedarf beim derzeitigen Gesetzesentwurf. So darf den Krankenkassen nicht die alleinige Last im Präventionsbereich aufgebürdet werden."

Huml fügte hinzu: "Gesundheitsförderung und Prävention sind gesamtgesellschaftliche Aufgaben. Daher müssen alle Sozialversicherungsträger und auch der Staat beteiligt werden. Wichtig ist zudem, das Potential der Kurorte und Heilbäder stärker zu nutzen. Bayern wird nicht locker lassen, sondern sich weiter für diese Ziele einsetzen."

Die Ministerin unterstrich ferner: "Gerade in einer älter werdenden Gesellschaft sind ausreichend Angebote zur Gesundheitsförderung und Prävention enorm wichtig. Unser Ziel ist es deshalb, die Gesundheit und damit auch die Lebensqualität im Alter so gut wie möglich zu erhalten. Deshalb fördert Bayern im Rahmen der Gesundheitsinitiative 'Gesund.Leben.Bayern' zahlreiche Modellprojekte mit jährlich über drei Millionen Euro."

Huml verwies darauf, dass derzeit ein Bayerischer Präventionsplan erarbeitet wird. Sie betonte: "Für die Bayerische Staatsregierung sind Gesundheitsförderung und Prävention Herzensanliegen. Volkskrankheiten kann durch geeignete Maßnahmen wirksam vorgebeugt werden."

Die Ministerin erläuterte: "Ein bereits bewährter Baustein des Präventionsplans ist unsere jährliche Schwerpunktkampagne. In diesem Jahr geht es dabei um die Kindergesundheit. Ziel ist es, möglichst früh die Weichen für ein gesundes Leben zu stellen. Wir wollen Kinder, Jugendliche, deren Familien und das weitere Umfeld zu einer gesundheitsförderlichen Lebensweise motivieren."

Zum Auftakt der diesjährigen Kampagne wird das Bayerische Gesundheitsministerium Mitte Juni einen bayerischen Kindergesundheitsbericht veröffentlichen. Darüber hinaus ist ein Kindergesundheitsforum mit vielfältigen Fachvorträgen und Diskussionen geplant.

Weitere Informationen: http://www.stmgp.bayern.de/aufklaerung_vorbeugung/index.htm

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