Dienstag, 21. November 2017


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Krippenausbau

Familienministerin Haderthauer: "Bayern auf der Zielgeraden für Betreuungsanspruch für Ein- und Zweijährige!"

München, (lifePR) - "Die bayerischen Kommunen stellen bereits rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren zur Verfügung. Damit gibt es Plätze für fast die Hälfte der ein- und zweijährigen Kinder, für die der neue Rechtsanspruch ab 1. August gilt. Bis Ende 2013 wird ein Angebot von ca. 110.000 Plätzen erwartet, was einer Versorgungsquote der Ein- und Zweijährigen von rund 52 Prozent entspricht. Entscheidend ist aber nicht die Quote, sondern ob vor Ort jeweils genug Plätze vorhanden sind. Das haben wir in Bayern sogar gesetzlich festgeschrieben und unsere Kommunen verpflichtet, den Betreuungsplatzbedarf bei den Eltern regelmäßig abzufragen. Das ist einer der Gründe, warum in keinem anderen westdeutschen Land das Angebot an Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren heute so nahe an der Bedarfsdeckung ist wie in Bayern. Abgesehen von wenigen Ausnahmen wie München und Nürnberg, wo die Oberbürgermeister zu spät reagiert haben, werden die bayerischen Kommunen den Rechtsanspruch meistern. Gelungen ist dies dank der Unterstützung durch den Freistaat, der nicht nur die Investitionskosten für die Schaffung neuer Plätze für Kinder unter drei Jahren mit bis zu 80 Prozent bezuschusst, sondern auch die Betriebskosten der Kindertagesstätten mit über 1 Milliarde pro Jahr. Für die Investitionskostenförderung stellt Bayern derzeit rund 954 Millionen Euro zur Verfügung und hat die Bundesmittel in Höhe von 430 Millionen Euro damit als einziges Land mehr als verdreifacht. Bundesweit einzigartig ist auch, dass das bayerische Förderprogramm ungedeckelt ist. Damit gibt der Freistaat den bayerischen Bürgermeistern eine Krippenausbaugarantie, egal wie viele Plätze eine Gemeinde braucht," so Bayerns Familienministerin Christine Haderthauer heute in München mit Blick auf die am Morgen vom Bundesamt für Statistik veröffentlichten Zahlen zum Ausbau der Kinderbetreuung.

Die Systematik des statistischen Bundesamts führt zu einer Verzerrung: Der Abfragetermin zum 1. März findet zu spät im laufenden Krippenjahr statt. In Bayern beginnt das Krippenjahr im September, sodass bis zum 1. März bereits sechs Monate vergangen sind, in dem Kinder ihren dritten Geburtstag feiern und somit aus der Statistik der "Kinder unter drei Jahren" fallen, obwohl sie noch einen Krippenplatz belegen. Nach Schätzungen des Bayerischen Familienministeriums handelt es sich dabei monatlich um 4.000 bis 5.000 Kinder, die nicht berücksichtigt werden. Die Statistik ist zudem nicht auf dem aktuellen Stand, sondern verwendet noch Zahlen vom 1. März 2013. Die Ausbaudynamik in Bayern ist enorm: monatlich kommen rund 1.000 neue Betreuungsplätze hinzu.

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