Dienstag, 21. November 2017


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Internationaler Tag der Familie am 15. Mai

Familienministerin Haderthauer: "Stellenwert der Familie Vitalitätsba-rometer unserer Gesellschaft!"

München, (lifePR) - "Der Stellenwert der Familie ist Barometer für die Vitalität und Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft. Wo früher die Vereinbarkeitsdiskussion unter dem Aspekt geführt wurde, ob neben der Kindererziehung und Familienarbeit auch Erwerbstätigkeit realisiert werden kann, hat sich die Priorität heute ins Gegenteil gewandelt. Junge Männer und Frauen arbeiten, die Frage ist, ob sie daneben Kinder bekommen. Familienfreundlichkeit in der Arbeitswelt ist für Paare die Nagelprobe dafür, ob sie zusätzlich zur Erwerbstätigkeit noch Familienwünsche realisieren. Familienfreundlichkeit muss deshalb ein gelebtes Markenzeichen der Unternehmen werden", erklärte Bayerns Familienministerin Christine Haderthauer heute in München anlässlich des Internationalen Tags der Familie und ergänzte: "Eine familienfreundliche Arbeitswelt verlangt eine Unternehmenskultur, die erlebbar macht, dass Kinder erwünscht sind, dass Beschäftigte auch in ihrer Rolle als Eltern im Unternehmen willkommen sind und unterstützt werden. Heute erleben Familien oft das Gegenteil: Anerkennung und Wertschätzung sind viel zu stark an lückenlose Erwerbsbiografien geknüpft. Die Forderungen der Wirtschaft nach Vollzeitpräsenz und einer möglichst raschen Rückkehr nach der Geburt des Kindes stehen geradezu im Widerspruch zum familiären Zeitbedürfnis. Junge Paare erleben allzu häufig nicht, dass Familie und Beruf wirklich miteinander vereinbar sind. Es wundert mich daher nicht, dass so mancher Kinderwunsch auf der Strecke bleibt."

Abschließend appellierte die Ministerin an die Unternehmen, alle Potentiale auszuschöpfen und gut qualifizierte Frauen an das Unternehmen zu binden. "Unternehmen, deren einzige Antwort für Familien der Ganztagskrippenplatz ist, springen zu kurz. Wer heute nicht die Vereinbarkeit aller Familienentwürfe mit dem Beruf ermöglicht, wird morgen vom Markt verschwunden sein. Wer heute einen Fachkräftemangel beklagt, muss wissen: Gute Fachkräfte suchen sich ihre Arbeitgeber schon lange nicht mehr allein nach dem Gehalt aus. Arbeitgeber, die den 'harten Standortfaktor' Familienfreundlichkeit ausblenden, sägen an dem Ast, auf dem sie sitzen", so Haderthauer.

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