Samstag, 20. Januar 2018


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Betreuungsgeld passiert Bundesrat

Familienministerin Haderthauer: "Endlich auch hierzulande zeitgemäße, ideologiefreie und bedarfsgerechte Politik für Familien!"

München, (lifePR) - "Es wird höchste Zeit, dass wir auch in Deutschland endlich zeitgemäße, ideologiefreie und bedarfsgerechte Politik für Familien umsetzen. Unsere europäischen Nachbarn sind uns voraus, was den Ausbau familienergänzender Kinderbetreuungsstrukturen angeht, aber auch bei der zielgerichteten Unterstützung individueller Modelle der Betreuung und Erziehung. Umso mehr sollten wir die Chancen nutzen, Irrtümer, denen die anderen erlegen sind, schneller zu überwinden", so heute Bayerns Familienministerin Christine Haderthauer in Berlin bei der abschließenden Behandlung des Betreuungsgelds im Bundesrat.

"Einjährige funktionieren nun mal nicht wie Dreijährige, insbesondere was Bindungsverhalten und Bildungserwerb angeht und es ist ein Irrtum anzunehmen, dass externe Kinderbetreuung in jedem Alter und in beliebigem Ausmaß Elternzuwendung ersetzen kann, beides quasi gegeneinander austauschbar ist. Der Rechtsanspruch darf nicht einer Unbedenklichkeitsbescheinigung gleichgesetzt werden. Die Entscheidung für die richtige Betreuungsform ist von Alter und Entwicklungsstand abhängig und individuell zu treffen, das kann der Staat Eltern nicht abnehmen. Das Betreuungsgeld unterstützt Elternverantwortung, weil es neben der Krippenbetreuung zusätzliche Optionen für die individuelle, privat organisierte Betreuungslösung ermöglicht. Dies entspricht auch dem Bedürfnis vieler Eltern: Auch nach der neuesten Umfrage von Allensbach ist die Mehrheit der Bevölkerung nicht der Meinung, dass die Krippe in jedem Fall die ideale Betreuung für ein- oder zweijährige Kleinstkinder ist!" so Haderthauer abschließend.

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