Dokumentarische Höredition "Die Quellen sprechen"

Weitere Staffel der Höredition "Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" / Lesung und Podiumsdiskussion am Donnerstag, 9. Mai 2019, im NS-Dokumentationszentrum München

(lifePR) ( München, )
Schauspieler und Zeitzeugen lesen Dokumente zum Holocaust, verfasst von Tätern, Opfern und Beobachtern: Ab 7. Juni 2019 wird eine weitere Staffel der dokumentarischen Höredition „Die Quellen sprechen. Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945“ auf Bayern 2 gesendet und unter die-quellen-sprechen.de dauerhaft im Internet angeboten. Auf einer Veranstaltung am Donnerstag, 9. Mai 2019, im Münchner NS-Dokumentationszentrum sprechen Mirjam Zadoff (NS-Dokumentationszentrum München), Susanne Heim (Institut für Zeitgeschichte), Katarina Agathos (Bayerischer Rundfunk) und Ulrich Lampen (Regie) über das Projekt.

Die BR-Redaktion Hörspiel/Dokumentation/Medienkunst realisiert seit 2013 in Zusammenarbeit mit dem Institut für Zeitgeschichte München-Berlin „Die Quellen sprechen“. Schauspieler und Zeitzeugen lesen hunderte Originaldokumente wie Zeitungsberichte, Hilferufe, Verordnungen, Befehle, Privatbriefe und Tagebuchaufzeichnungen.

Die Höredition basiert auf der im Verlag De Gruyter veröffentlichten Edition „Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933 - 1945“, durchgeführt vom Institut für Zeitgeschichte München-Berlin, dem Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Freiburg i.Br. und dem Bundesarchiv. Sie gilt als die weltweit umfassendste Sammlung und wissenschaftliche Aufarbeitung von Dokumenten zur Judenverfolgung.

Im Juni 2019 wird die Höredition um vier neue Teile erweitert, mit Dokumenten u.a. aus den Ländern Italien, Griechenland, Albanien, Bulgarien, Rumänien, Slowakei. Neben der Lesung von Originalquellen erläutern Historiker die politischen Hintergründe und diskutieren Forschungsfragen.

Auf der Webseite die-quellen-sprechen.de ist das Material dauerhaft verfügbar.

Informationen zur Produktion:

„Die Quellen sprechen. Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945“

Eine dokumentarische Höredition

Regie: Ulrich Lampen

BR in Zusammenarbeit mit dem Institut für Zeitgeschichte/Edition „Judenverfolgung 1933-1945“, 2019

BR-Podcast: Nach Ausstrahlung verfügbar im Hörspielpool

Alle Sendungen auf Bayern 2 in der Übersicht:

Freitag, 7. Juni 2019, 21.05 Uhr

Die Quellen sprechen: Deutsches Reich und Protektorat Böhmen und Mähren Oktober 1941 bis März 1943

Samstag, 8. Juni 2019, 15.05 Uhr

Diskurs: Thies Marsen im Gespräch mit Susanne Heim, Mitherausgeberin und Koordinatorin der Edition „Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945“. Ulrich Gerhardt im Gespräch mit den Zeitzeugen Salomea Genin, Detlev Landgrebe, Fred Gottlieb, Kurt Roberg, Peter-Paul Klinger, Horst Selbiger, Hans Herzberg.

Freitag, 14. Juni 2019, 21.05 Uhr

Die Quellen sprechen: Sowjetunion mit annektierten Gebieten II

Samstag, 15. Juni 2019, 15.05 Uhr

Diskurs: Thies Marsen im Gespräch mit Bert Hoppe, Journalist, Historiker und Bearbeiter von „Sowjetunion mit annektierten Gebieten II“. Kirsten Böttcher im Gespräch mit den Zeitzeugen Rudolf Gelbard, Felix Lipski, Lucia Heilmann, Leon Henry Schwarzenbaum.

Freitag, 21. Juni 2019, 21.05 Uhr

Die Quellen sprechen: Slowakei, Rumänien und Bulgarien

Samstag, 22. Juni 2019, 15.05 Uhr

Diskurs: Thies Marsen im Gespräch mit den Historikerinnen und Bearbeiterinnen von „Slowakei, Rumänien und Bulgarien“: Barbara Hutzelmann, Mariana Hausleitner, Souzana Hazan.

Freitag, 28. Juni 2019, 21.05 Uhr

Die Quellen sprechen: Besetztes Südosteuropa und Italien

Samstag, 29. Juni 2019, 15.05 Uhr

Diskurs: Thies Marsen im Gespräch mit den Historiker/-innen und Bearbeiter/-innen von „Südosteuropa, Italien, Albanien, Jugoslawien und Griechenland“: Sara Berger, Erwin Lewin, Sanela Schmid und Maria Vassilikou.

Veranstaltung am Donnerstag, 9. Mai 2019, 19.00 Uhr:

Im Rahmen des DOK.fest München werden die neuen Teile der Höredition in einer Live-Lesung der Schauspielerin Wiebke Puls vorgestellt. Im Anschluss spricht Mirjam Zadoff (NS-Dokumentationszentrum München) mit Susanne Heim (Institut für Zeitgeschichte), Katarina Agathos (Bayerischer Rundfunk) und Ulrich Lampen (Regie).

Ort: NS-Dokumentationszentrum München, Max-Mannheimer-Platz 1

Karten zu 9 Euro (ermäßigt 7,50) über München Ticket und an der Abendkasse.
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