Bayerisches Fernsehen ist für die Bayern einzigartig

Bilanzmeldung 2011

(lifePR) ( München, )
Über sechs Millionen Zuschauer schalteten bundesweit täglich das Fernsehprogramm des Bayerischen Rundfunks ein, alleine im Freistaat waren es rund 2,5 Millionen. Mit 7,2 Prozent Marktanteil im Jahresdurchschnitt zählt das Bayerische Fernsehen auch 2011 zu den beliebtesten Dritten Programmen innerhalb der ARD.

Angesichts der zunehmenden Angebotsvielfalt auf dem Medienmarkt ist die wachsende Bindung der Bayern an "ihr Programm" bemerkenswert: Die Zuschauer verbringen im Schnitt 63 Minuten täglich mit dem Bayerischen Fernsehen - das sind 11 Minuten mehr als im bisherigen Rekordjahr 2004.

Fernsehdirektor Dr. Gerhard Fuchs: "Die Qualität unserer Programme steht zu jeder Zeit im Vordergrund. Ein Versprechen, das wir mit starken Marken und überzeugenden Inhalten auch in diesem Jahr eingelöst haben. Der Verpflichtung zu unserem Auftrag kommen wir in allen Bereichen des Programms nach, gerade unsere neuen unterhaltenden Formate zeigen ein deutlich öffentlich-rechtliches Profil. Aufgrund der Finanzkrise war in diesem Jahr auch unsere Wirtschafts- und Auslandsberichterstattung besonders gefragt."

Auf herausragende Resonanz stießen dieses Jahr wieder "Fastnacht in Franken" und "Live vom Nockherberg". Die Live-Übertragung der Prunksitzung des Fastnachtsverbandes aus Veitshöchheim war mit 3,54 Millionen Zuschauern bundesweit und 43,5 Prozent Marktanteil in Bayern die erfolgreichste Sendung des Bayerischen Fernsehens 2011. Der traditionelle Starkbieranstich "Auf dem Nockherberg" folgt mit 36,2 Prozent Marktanteil in Bayern und bundesweit 2,36 Millionen Zuschauern.

Seiner erfolgreichen Heimatkrimi-Reihe fügte das Bayerische Fernsehen ein weiteres Kapitel hinzu. 1,74 Millionen Zuschauer deutschlandweit verfolgten den Alpenkrimi "Föhnlage". Der nächste BR-Heimatkrimi "Bamberger Reiter" wird im Herbst 2012 ausgestrahlt.

Der Dauerbrenner für Serienfans bleibt "Dahoam is Dahoam". Im vierten Jahr ihres Bestehens klettern die Marktanteile dieser bayerischen Serie weiter. 2011 wurde mit 15,9 Prozent der bisherige Höchstwert erzielt. Bis zu 1,25 Mio. Zuschauer in ganz Deutschland schalten die Episoden aus dem Filmdorf Lansing ein. Und die Erfolgsgeschichte geht weiter: Im September 2012 wird die 1.000. Folge gezeigt.

Das Bayerische Fernsehen hat in den vergangenen Jahren immer wieder Kultformate hervorgebracht, die bis heute nicht an Attraktivität verloren haben. Die Serie "Irgendwie und sowieso" feierte im September den 25. Geburtstag. Das Bayerische Fernsehen gratulierte mit der Wiederholung der kompletten Staffel von Franz Xaver Bogners Zwölfteiler im Sommerprogramm. Zweistellige Marktanteile bis zu 12,6 Prozent belegen die ungebrochene Strahlkraft der bayerischen Serie aus dem fiktiven Ort Zell.

"Jetzt red i" blickt auf 40 Jahre Fernsehgeschichte zurück

Immer mittwochs zur besten Sendezeit gibt die Sendung Bürgern ein Forum, um sich mit ihren Anliegen an die zuständigen Politiker und Verantwortlichen zu wenden. Die konstant hohe Nachfrage mit zuletzt 7,6 Prozent Marktanteil und in der Spitze 460.000 Zuschauern im Sendegebiet zeigt, dass diese Form der Bürgerbeteiligung beim Publikum auf großes Interesse stößt.

Nachrichten-Flaggschiff "Rundschau" festigt zentrale Position für aktuelle Information

Die Hauptausgabe um 18.45 Uhr kommt im Jahresdurchschnitt auf starke 15,0 Prozent Marktanteil. Hohe Nachfrage verzeichnet auch die Nachmittagsausgabe der "Rundschau", die ihr Rekordergebnis aus dem Vorjahr nochmals leicht auf 8,6 Prozent Marktanteil ausbaut. Bayern hautnah erleben die Zuschauer in der "Abendschau". Das Regionalmagazin verbucht 2011 eine steigende Resonanz und erreicht 13,8 Prozent Marktanteil. Auf hohem Niveau stabil zeigt sich auch "quer". Unter dem Motto "Sehen was quer läuft" erreicht das Magazin regelmäßig zweistellige Marktanteile, in der Spitze sind es bis zu 14,9 Prozent.

Besonders hoher Beliebtheit erfreuen sich die Magazine der 19-Uhr-Sendeleiste. "laVita" eilt hier von Rekord zu Rekord: Das wöchentliche Magazin steigert sich nochmals und erreicht mit 12,6 Prozent den höchsten Wert seiner Geschichte. "Stationen", die Sendung rund um das Thema Glauben, verzeichnet mittwochs bis zu 15 Prozent Marktanteil und beschließt das Jahr 2011 so erfolgreich wie nie zuvor. Auch "Gesundheit!" erfreut sich wachsender Beliebtheit und feiert den höchsten Marktanteil seit Einführung des Formats (11,3 Prozent). Gleiches gilt für die Umweltsendung "Unkraut", die mit 13,5 Prozent die höchste Resonanz ihrer Geschichte verzeichnet.

Neben etablierten Programmmarken feierten 2011 diverse Neuproduktionen ihr Debüt

Mit "Mia san mia" startete das Bayerische Fernsehen im Oktober Deutschlands erste regionale Castingshow. In drei Entscheidungsshows präsentierten originelle Kandidaten, "Pfundskerle" und Ausnahmetalente ihr Können vor einer prominent besetzten Fachjury. Das Finale von "Mia san mia" am 28. Oktober fand vor großem Publikum statt: 860.000 waren deutschlandweit bei der Kür des "Bayernmax 2011" dabei. Die Vorbereitungen für die zweite Staffel laufen bereits.

Weitere Neuentwicklungen mit Marktanteilen bis zu 10,4 Prozent sind u. a. "Die allerbeste Sebastian-Winkler-Show", "WaschGang", "Lansing kocht", "Sabine Asgodom", "Schlawiner", "Traumhochzeiten in Bayern", "Kebab weiß-blau" und "Bayern isst bunt".

Zahlreiche BR-Produktionen wurden 2011 mit Preisen geehrt

So freute sich der Bayerische Rundfunk unter anderem im März über drei Grimme-Preise, eine der höchsten Auszeichnungen in der deutschen Fernsehlandschaft. In der Kategorie "Fiktion" gewannen die BR-Produktionen "Tatort: Nie wieder frei sein" und der Fernsehfilm "In aller Stille" sowie die Serie "Im Angesicht des Verbrechens", die mit BR-Beteiligung entstanden ist. Im April gingen beim Deutschen Filmpreis 2011 insgesamt sechs "Lolas" an den Bayerischen Rundfunk. "Das Lied in mir", der als Kinodebüt maßgeblich mit Hilfe des BR realisiert wurde, erhielt zwei Auszeichnungen, und die BR-Koproduktionen "Poll" vier.

Beim Bayerischen Fernsehpreis wurde der BR mit fünf "Blauen Panthern" geehrt, unter anderem für die Sendung "Kontrovers extra: der Biospritskandal - Klimapolitik in der Sackgasse" und für die Dokumentation "Vatikan - verborgene Welt". Für die BRKoproduktion "El Bulli - Cooking in Progress" nahm die Cutterin Anja Pohl im Juni den Deutschen Kamerapreis in der Kategorie "Schnitt Dokumentarfilm / Dokumentation" entgegen.

Beim Deutschen Fernsehpreis im Oktober konnte der BR nach sechs Nominierungen für seine Koproduktionen vier Preise gewinnen. Unter anderem wurde "Homevideo" als "bester Fernsehfilm" und Nina Kunzendorf als "beste Schauspielerin" im Film "In aller Stille" ausgezeichnet. Ebenfalls ausgezeichnet wurde die ARD-Literatursendung "Druckfrisch", die der Bayerische Rundfunk koproduziert.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.