Samstag, 23. September 2017


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Leistungssport-Reform muss noch Hürden überwinden

BLSV fordert: Transparente Analyse für Anerkennung der Bundesstützpunkte

Berlin/München, (lifePR) - Politik und Sport arbeiten weiterhin intensiv an der erfolgreichen Umsetzung der Leistungssportreform in Deutschland. Darauf einigten sich Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière, DOSB-Präsident Alfons Hörmann, der Vorsitzende der Sportministerkonferenz der Länder, Klaus Bouillon, sowie Vertreter der Länder Bremen, Bayern und Nordrhein-Westfalen bei einem Spitzengespräch. Ausgangslage der Tagung war ein vom Bundesministerium des Innern gemeinsam mit dem DOSB entwickeltes Konzept zur Neustrukturierung des Leistungssports und der Spitzensportförderung, das Ende vergangenen Jahres vorgestellt wurde. Im Zuge der Umsetzungsphase dieser Reform wurde als Schwerpunkt unter anderem die zukünftige Struktur der Bundesstützpunkte thematisiert. Im Rahmen des Gesprächs einigten sich die Teilnehmer unter anderem darauf, die Anerkennung der Bundesstützpunkte des olympischen Sommersports um ein weiteres Jahr bis zum 31.12.2018 zu verlängern. Mit diesem weiteren Übergangsjahr soll den Athletinnen und Athleten sowie deren Trainerinnen und Trainern mehr Planungssicherheit ermöglicht werden. Die endgültige Bundesstützpunktstruktur soll nun in einem mehrstufigen Verfahren erarbeitet werden.

Der Bayerische Landes-Sportverband (BLSV), der diese Entwicklung in enger Abstimmung mit dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr mit auf den Weg gebracht hat, unterstützt den eingeschlagenen Weg der Verschiebung der Bundesstützpunktanerkennungen.

BLSV-Präsident Günther Lommer: „Dank an die Politik“

Dazu Günther Lommer, Präsident des Bayerischen Landes-Sportverbandes: „Im Namen des gesamten BLSV möchte ich mich ausdrücklich beim bayerischen Sportminister Joachim Herrmann, der sich gemeinsam mit uns intensiv für den Sport in Bayern und für die Verschiebung der Bundesstützpunktanerkennungen eingesetzt hat, bedanken. Zudem darf ich die Bundespolitik an Ihre Zusage erinnern, die versprochenen zusätzlichen Bundesmittel zur Sicherung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit sicherzustellen. “

Transparente Analyse für die Neuordnung nötig

Harald Stempfer, Vizepräsident Leistungssport im Bayerischen Landes-Sportverband, ergänzt: „Das Wesen der Leistungssportreform ist die Veränderung. Dazu stehen wir als BLSV nach wie vor. Der eingeschlagene Weg, die Anerkennung der Bundesstützpunkte um ein Jahr zu verschieben, gibt uns die Möglichkeit, die Situation des Nachwuchsleistungssports und der Landessportförderung in Bayern gründlich zu analysieren. Auf Basis einer transparenten Betrachtung des bisherigen Systems müssen für die Neuordnung der zukünftigen Bundesstützpunktstruktur konkret messbare und nachvollziehbare Kriterien geschaffen werden. Die kommenden Aufgaben sollten dabei schnellstmöglich unter Einbeziehung der Spitzenverbände und der Landessportbünde angegangen und gemeinschaftlich umgesetzt werden. Diesen Prozess wird der BLSV in den nächsten Monaten sportfachlich zum Wohle des Sports und der bayerischen Interessen begleiten.“

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