Von Osterbrunch bis Schlepperparcours: Die Landjugend zeigt, wie's geht

Sieger der Bezirke beim Berufswettbewerb in den Grünen Berufen stehen fest

(lifePR) ( München, )
Die Siegerinnen und Sieger der bayerischen Bezirke beim Berufswettbewerb der deutschen Landjugend 2019 stehen fest. Unter dem Motto „Grüne Berufe #landgemacht – Qualität. Vertrauen. Zukunft.“ haben die Auszubildenden in den Grünen Berufen am 19. März ihre fachlichen Kompetenzen und Kenntnisse in Theorie und Praxis unter Beweis gestellt.  

Von rund 2.000 jungen bayerischen Nachwuchskräften in den Grünen Berufen zu Beginn des Berufswettbewerbs im Februar hatten sich etwa 250 junge Frauen und Männer für den Bezirksentscheid am 19. März 2019 qualifiziert. Sie ermittelten aus ihrer Runde die Sieger der Bezirke. Die 54 Besten der Sparten Land-, Forst- und Hauswirtschaft werden beim Landesentscheid in Triesdorf dabei sein, wo es am 10. und 11. April um die höchsten bayerischen Spitzenpositionen geht.

Die Aufstellung mit den Siegerinnen und Siegern aus den bayerischen Bezirken steht unter
www.BayerischerBauernVerband.de/Berufswettbewerb zur Verfügung.  

Um gut vorbereitet ins Berufsleben als Landwirt, Forstwirt, Winzer oder Hauswirtschafterin starten zu können, wurde von den jungen Frauen und Männern viel erwartet: fundiertes Fachwissen, breite Allgemeinbildung, großes praktisches Geschick, ein verantwortungsvoller Umgang mit Umwelt, Tier und Technik sowie ein selbstsicheres Auftreten in der Öffentlichkeit. Entsprechend anspruchsvoll waren die Aufgaben im Bezirksentscheid.  

Die Auszubildenden mussten zeigen, dass sie sich in den Bereichen Politik und Naturwissenschaften, Kultur und Gesellschaft auskennen. Im berufstheoretischen Teil des Wettbewerbs sollten angehende Landwirte Bescheid wissen über den Stickstoffkreislauf, die ökologische Bedeutung von Hecken und Stilllegungsflächen und die Futterenergie für verschiedene Tierarten sowie die benötigte Stickstoffgabe für ein Feld berechnen. Ein hohes Maß an Geschicklichkeit, Fahrkompetenz und Präzision verlangte ein Parcours mit einem 2-Achsen-Schleppergespann mit Frontlader, wobei neben der Schnelligkeit auch sicheres und materialschonendes Fahren berücksichtigt wurden. In der mündlichen Präsentation galt es, den Zuhörern verschiedene Aspekte zeitgemäßer Landwirtschaft anschaulich darzustellen bzw. überzeugend zum Thema Tierwohl zu argumentieren. Von den Auszubildenden in der Hauswirtschaft wurden u. a. spezielle Kenntnisse in Haushalts- und Lebensmittelhygiene sowie Ernährungsfragen erwartet. Beim Vortragsthema „Gewürze bringen Pfiff in die Küche“ kam es auf die Präsentation fachlich fundierter und anschaulicher Beispiele an. Nur mit gründlicher Planung und Vorbereitung war die Praxisaufgabe zu bewältigen, denn innerhalb einer vorgegebenen Zeit sollte ein Osterbrunch für vier Personen mit einem warmen und kalten Gericht mit regionalen und saisonalen Lebensmitteln zubereitet werden. Bewertet wurden dabei nicht nur der Geschmack des Gerichtes, sondern ebenso die Arbeitstechniken, das umweltbewusste Arbeiten sowie der fachgerechte Umgang mit den Lebensmitteln.  

Für die Siegerinnen und Sieger des Bezirksentscheides geht es bald weiter: Denn am 10. und 11. April 2019 wird sich in Triesdorf in Mittelfranken zeigen, wer in den Sparten Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Hauswirtschaft zur Elite des bayerischen Berufsnachwuchses in den Grünen Berufen gehört. Und nur für die echten „Bayern-Champions“ geht es vom 2. bis 6. Juni 2019 weiter zum Bundesentscheid, der an mehreren Standorten in der Region Ammersee ausgetragen wird. Bayerns Top-Jungwinzer stehen bereits fest, das große Bundesfinale im Weinbau findet zur gleichen Zeit im Juni in Lauffen am Neckar in Baden-Württemberg statt.  

Der Berufswettbewerb findet alle zwei Jahre, inzwischen zum 34. Mal statt. Er wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gefördert. In Bayern wird der Berufswettbewerb vom Berufsbildungswerk des Bayerischen Bauernverbandes organisiert, unterstützt von den Landjugendverbänden sowie der bayerischen Landwirtschaftsverwaltung. Ein besonderer Dank gilt den berufsbildenden Schulen und landwirtschaftlichen Fortbildungszentren, an deren Standorten der Berufswettbewerb durchgeführt wird, sowie regionalen Sponsoren für die Unterstützung.
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