Samstag, 18. November 2017


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Husten ist nicht gleich Husten - Apotheken in Bayern beraten individuell

München, (lifePR) - Eines der häufigsten Symptome einer Erkältung ist Husten. Aber er kann unterschiedlich ausgeprägt sein, zudem verändert er sich im Laufe einer Erkältung. Im Beratungsgespräch in der Apotheke wird deshalb zuerst geklärt, um welche Art Husten es sich handelt. "Die Behandlung eines Hustens muss sich unbedingt an den individuellen Symptomen orientieren. Eine Schrotschusstherapie kann mehr schaden als nützen", sagt Apotheker Dr. Volker Schmitt, Pressesprecher der Apotheker in Bayern:

Zu Beginn einer Erkältung ist der Husten meist trocken und schmerzhaft, es wird noch kein Schleim abgehustet. Dieser Reizhusten ist vor allem abends und nachts lästig, weil er den Schlaf stört. Schmitt: "Hustenstiller können müde machen und sollten deshalb am Abend etwa eine Stunde vor dem Schlafengehen eingenommen werden. Pflanzliche Arzneimittel hingegen können auch tagsüber verwendet werden." Den Hustenreiz stillen unter anderem Extrakte aus Eibisch, Spitzwegerich oder Isländisch Moos. Bleibt der trockene Husten länger als eine Woche bestehen, sollten die Patienten einen Arzt aufsuchen.

"Aus einem trockenen Husten entwickelt sich im Lauf der Erkältung ein produktiver Husten. In dieser Phase der Erkältung sind Schleimlöser zu empfehlen. Pflanzliche Schleimlöser sind zum Beispiel Efeublätter, Thymian oder Primelwurzel. Wird Schleim gebildet, sollten Hustenstiller nicht mehr oder nur noch nachts eingenommen werden", rät Apotheker Schmitt.

Grundsätzlich ist es bei einer Erkältung und Husten immer wichtig, viel zu trinken. Apotheker Schmitt, empfiehlt, zwei bis drei Liter täglich, am besten heißen Tee.

Beratung auch bei pflanzlichen Arzneimittel nötig

"Die meisten pflanzlichen Heilpflanzen sind gut verträglich und haben kaum Nebenwirkungen. Aber es gibt Ausnahmen: Wer sich selbst behandeln möchte, sollte sich daher immer in der Apotheke informieren", so Apotheker Schmitt. "Zum Beispiel ist das schleimlösende Eukalyptusöl für Säuglinge und Kleinkinder nur bedingt geeignet. Im Gesicht aufgetragen kann es zu einem Stimmritzenkrampf führen. Erwachsene mit Erkrankungen im Magen- Darm-Bereich oder der Galle sollten es nicht innerlich anwenden. Auch Huflattichblätter sind nicht empfehlenswert, da sie leberschädigende Naturstoffe enthalten können."

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