Sonntag, 25. Februar 2018


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Gesundheitsrisiko am Urlaubsort: Apotheker in Bayern raten zu rechtzeitiger Reise-Impfung

München, (lifePR) - In knapp sechs Wochen beginnen in Bayern die Sommerferien. Für alle Fernreisenden ist es spätestens jetzt an der Zeit, sich zu den notwendigen Reise-Impfungen zu informieren. Ob Wanderurlaub im eigenen Land oder Fernreise ans andere Ende der Welt - wer verreist, sollte auch in Bezug auf die Gesundheit gut vorbereitet sein.

"Vor jeder Reise sollte man zunächst einmal die bei uns empfohlenen Regelimpfungen prüfen. Für Erwachsene gegen Tetanus und Diphtherie sowie Masern, Mumps oder Keuchhusten. Ein Blick in den Impfpass zeigt, ob die Auffrischungsimpfungen noch wirksam sind, also noch nicht länger als zehn Jahre zurückliegen", erklärt Apotheker Dr. Volker Schmitt, Pressesprecher der Apotheker in Bayern.

Gerade für Urlauber mit Reisezielen in Afrika, Mittel- und Südamerika sowie Süd-Ost-Asien sind Impfungen wichtig, etwa gegen Gelbfieber. Im Mittelmeerraum ist eine Impfung gegen Hepatitis A zu empfehlen. Spätestens 6 Wochen vor dem Reiseantritt sollte man sich mit dem Apotheker zu einer reisemedizinischen Beratung zusammensetzen. Dann hat man genügend Vorlaufzeit, damit die nötigen Regelimpfungen aufgefrischt werden oder auch neue Impfungen gegeben werden. Im besten Fall ist es dann so, dass zwei Wochen vor Reiseantritt die Impfungen abgeschlossen sind.

Schmitt: "Es macht aber im Einzelfall schon Sinn, kurz vor Reiseantritt noch zur Apotheke zu kommen und sich beraten zu lassen. Denn manche Impfstoffe wirken auch noch kurzfristig und man hat dann den Effekt am Urlaubsort." Doch auch Reisende in weniger exotischen Gebieten sollten an Impfungen denken. Zum Beispiel gegen FSME, die von Zecken übertragen wird.

Unterscheidung zwischen Impfvorschrift und Impfempfehlung

In manchen Ländern sind Impfungen bei der Einreise von den jeweiligen nationalen Gesundheitsbehörden verbindlich vorgeschrieben und Bedingung für die Ausstellung eines Visums (so die Gelbfieber- und die Meningokokken-Impfung von einigen afrikanischen Staaten). "In diesem Fall bleibt dem Reisenden nichts anderes übrig, als sich diese Pflichtimpfungen verabreichen zu lassen", so Apotheker Schmitt. In den meisten Fällen empfiehlt der Arzt oder Apotheker aber die Impfung zum optimalen Schutz des Reisenden. "Wir halten uns dabei vor allem an die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission STIKO", erklärt Schmitt.

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