Montag, 18. Juni 2018


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Einfluss rezeptfreier Medikamente auf Fahrtüchtigkeit oft unterschätzt

Tag der Apotheke am 13. Juni 2013

München, (lifePR) - Viele Autofahrer unterschätzen den Einfluss rezeptfreier Medikamente auf ihre Fahrtüchtigkeit. Laut einer bundesweiten Forsa-Meinungsumfrage mit 3.000 Befragten weiß zwar so gut wie jeder Bundesbürger, dass Medikamente allgemein die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen können. Das Risiko rezeptfreier Medikamente wird hingegen unterschätzt. Es liegen auch repräsentative Zahlen für Bayern vor: Bei Schlaf- und Beruhigungsmitteln rechnen noch 97 % der Bevölkerung mit einer Beeinträchtigung im Straßenverkehr. Aber nur der Hälfte der Befragten ist bekannt, dass Medikamente gegen Allergien die Fahrtüchtigkeit beinträchtigen können. Husten- und Erkältungsmittel schätzen rund zwei von drei Befragten (68 %) als riskant ein. 75 % der bayerischen Bevölkerung kennen das Risiko von Medikamenten gegen Migräne und 77 % das von Augenmedikamenten.

Zwei Drittel der Befragten in Bayern haben sich schon einmal darüber informiert, ob die eingenommenen Medikamente die Fahrtüchtigkeit beeinflussen können. 75 % der Befragten informieren sich dabei im Beipackzettel, 52 % beim Arzt und 34 % in einer Apotheke. Weit abgeschlagen sind als Informationsquellen das Internet, Zeitungen/Zeitschriften oder Freunde/Verwandte. Ein Drittel der Befragten hat sich noch nicht aktiv über die Risiken von Medikamenten informiert.

"Die Ergebnisse zeigen wieder einmal: Auch bei rezeptfreien Medikamenten ist die Beratung durch den Apotheker unumgänglich", sagt Dr. Volker Schmitt, Pressesprecher der Apotheker in Bayern. "Um auf die Risiken, aber auch auf den Nutzen von Medikamenten aufmerksam zu machen, widmen wir den 'Tag der Apotheke' dem Thema Medikamente und Straßenverkehr."

Der 'Tag der Apotheke' am 13. Juni 2013 steht unter dem Motto "Erst fragen, dann fahren!". Beginnend mit dem Aktionstag werden Apotheken ihre Patienten verstärkt über die Auswirkungen von Medikamenten auf die Fahrsicherheit informieren. Die Kampagne wird getragen von der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände und vom ADAC (Allgemeiner Deutscher Automobil-Club) unterstützt. "Autofahrer, die Medikamente brauchen, sollten über mögliche Nebenwirkungen Bescheid wissen", sagt RA Ulrich Klaus Becker, Vizepräsident für Verkehr des ADAC.

Diese Pressemitteilung und weitere Informationen stehen unter www.blak.de

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