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Pressemitteilung BoxID: 416973 (Bayerische Landesapothekerkammer)
  • Bayerische Landesapothekerkammer
  • Maria-Theresia-Straße 28
  • 81675 München
  • https://www.blak.de
  • Ansprechpartner
  • Volker Schmitt
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Drei von vier Autofahrern ignorieren Krankheit oder Nebenwirkung

(lifePR) (München, ) Drei von vier Autofahrern setzen sich auch dann ans Steuer, wenn sie sich nicht fit genug für den Straßenverkehr fühlen. Das ist das Ergebnis einer bundesweiten Forsa-Umfrage unter 3.000 Bundesbürgern im Auftrag der ABDA -

Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Ähnlich sind die Zahlen für Bayern. Etwa jeder zweite befragte Autofahrer in Bayern ist schon einmal selbst gefahren, obwohl er sich wegen einer Krankheit nicht fit genug gefühlt hat. Etwa jeder fünfte Bayer setzt sich auch dann ans Steuer, wenn er sich durch Nebenwirkungen eines Medikaments beeinträchtigt fühlt.

Medikamente - egal ob verschreibungspflichtig oder rezeptfrei - können die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Autofahrer sollten sich nicht ans Steuer setzen, wenn ihr Fahrverhalten durch die Nebenwirkungen eines Medikaments ungünstig beeinflusst wird. Anzeichen dafür sind u. a.

Müdigkeit, Schwindel, Benommenheit, Sehstörungen oder Unruhe.

"Gerade das Risiko rezeptfreier Medikamente gegen Erkältungen, Allergien oder Migräne und von Augenmedikamenten wird immer wieder unterschätzt. Etwa jeder dritte Bewohner Bayerns hat sich bislang noch nicht über dieses Thema informiert", sagt Dr. Volker Schmitt, Pressesprecher der Apotheker in Bayern. "Deshalb widmen wir den "Tag der Apotheke" dem Thema Medikamente und Straßenverkehr."

Werden Medikamente mit Alkohol kombiniert, sind Wechselwirkungen möglich, die sich auch auf die Fahrtüchtigkeit auswirken können. Knapp ein Drittel der Befragten in Bayern ignoriert das. Etwa jeder Dritte gab an, schon einmal Medikamente und Alkohol kombiniert zu haben.

"Erst fragen, dann fahren!" ist das Motto des 'Tages der Apotheke'.

Unterstützt wird die Apothekenkampagne vom ADAC (Allgemeiner Deutscher Automobil-Club). Dessen Vizepräsident für Verkehr, RA Ulrich Klaus Becker, betont: "Unerwünschte Nebenwirkungen von Medikamenten können die Fahrtüchtigkeit stark einschränken und sind nicht immer vorhersehbar. Jeder Autofahrer muss vor Fahrtantritt kritisch prüfen, ob er allen Anforderungen des Straßenverkehrs gewachsen ist.

Wir unterstützen die Initiative der Apotheken, um auf dieses Risiko aufmerksam zu machen".

Diese Pressemitteilung und weitere Informationen stehen unter www.blak.de