Bei mehreren Medikamenten Wechselwirkungen beachten

Beratung durch den Apotheker immer noch das beste Rezept

(lifePR) ( München, )
Der Stimmungsaufheller Johanniskraut senkt die Wirkung der Anti-Baby-Pille, bestimmte Schmerzmittel erhöhen das Risiko für innere Blutungen, wenn sie zusammen mit Medikamenten gegen Thrombose eingenommen werden und Kalziumpräparate können die Wirkung bestimmter Antibiotika aufheben: Gerade jetzt in der Erkältungszeit nehmen viele Menschen unterschiedliche Medikamente ein. Aber wer ein Rezept einlöst oder Medikamente kauft, denkt nicht immer daran, dass Arzneimittel auch Probleme bereiten können: Vor allem die sogenannten Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder Nahrungsmitteln werden häufig unterschätzt. Apotheker Dr. Volker Schmitt, Sprecher der Apotheker in Bayern rät deshalb: "Wer mehrere Präparate gleichzeitig einnimmt, sollte sich unbedingt über mögliche Wechselwirkungen informieren."

Besonders ältere Patienten, leiden häufiger an arzneimittelbezogenen Problemen wie Neben- oder Wechselwirkungen. Diese lassen sich aber durch die richtige Arzneimittelauswahl oder -einnahme verhindern oder abmildern. Wechselwirkungen sind auch bei der Einnahme rezeptfreier Medikamente, Nahrungsergänzungsmittel oder sogar Nahrungsmittel möglich: Es gibt zum Beispiel blutdrucksenkende Mittel, die zusammen mit Grapefruit gefährlich werden können.

Apotheker Schmitt: "Dass Patienten Medikamente zusammen mit anderen Stoffen einnehmen, die sich nicht vertragen hat verschiedene Ursachen. Es kann zum einen daran liegen, dass der Patient von verschiedenen Ärzten Medikamente verordnet bekommt oder seine Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel in unterschiedlichen Apotheken bezieht."

Apothekensprecher Schmitt rät deshalb, die Arzneimittel wenn möglich immer in derselben Apotheke zu holen und sich vom Apotheker zu den einzelnen Präparaten beraten zu lassen. "Nur wenn alle Medikamente einschließlich der Selbstmedikation erfasst sind, kann der Apotheker die relevanten Wechselwirkungen erkennen und in Absprache mit dem Arzt die richtigen Maßnahmen ableiten, so Apotheker Schmitt.

Meist helfen schon einfache Tipps in der Apotheke, um Wechselwirkungen zu verhindern: So ist es beispielsweise bei Mineralstoffpräparaten wichtig, dass sie zeitversetzt zu anderen Medikamenten eingenommen werden. Aber auch bei Antibiotika gibt es bei der Einnahme einen wichtigen Hinweis: "Schlucken Sie Antibiotika am besten immer mit lauwarmem Wasser und nicht zusammen mit Milch, Tee oder Kaffee," rät Apotheker Schmitt, "so verhindern Sie hier Wechselwirkungen bereits durch eine einfache Maßnahme."

Viele Apotheken bieten Kundenkarten an. Damit werden alle Arzneimittel, ob verordnet oder selbst gekauft, gespeichert. Der Apotheker kann so überprüfen, ob die Medikamente zusammenpassen, welche Lebensmittel eventuell stören, oder ob sonst noch etwas zu beachten ist. Mit diesem Wissen können die Medikamente optimal eingesetzt werde - zum Wohle des Patienten.
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