Dienstag, 21. November 2017


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Agritechnica 2017: Bayer führt neue Digital-Farming-Marke xarvio™ ein

Die neue Marke umfasst alle Digital-Farming-Lösungen von Bayer / Engagement für Nachhaltigkeit und Transparenz / Aktuell über 250.000 Anwender in mehr als 60 Ländern mit starker Expansion

Monheim/Hannover, (lifePR) - Bayer wird seine Digital-Farming-Lösungen künftig unter der Marke xarvio™ vermarkten. Das Unternehmen wird die Marke bei der diesjährigen Agritechnica [https://www.agritechnica.com/de/] einführen, der Leitmesse für Landmaschinen mit rund 2.900 Ausstellern aus 52 Ländern, die vom 12. bis 18. November in Hannover stattfindet.

"Unser Ziel ist die Verbesserung der Landwirtschaft - für die Landwirte und für die Umwelt", so Tobias Menne, der das Digital-Farming-Geschäft bei Bayer leitet. "xarvio-Technologien können Landwirten rund um die Welt dabei helfen, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu optimieren. Dies ermöglicht es ihnen, effizienter und profitabler zu arbeiten und gleichzeitig die Einflüsse der Landwirtschaft auf die Umwelt zu reduzieren."

Am Messestand G49 in Halle 15 können die Besucher der Agritechnica [https://www.agritechnica.com/de/] sich über die innovativen Lösungen von Bayer wie den Field Manager [https://www.xarvio.com/en/Field-Manager] und die Scouting App[https://www.xarvio.com/en/Scouting]  informieren, die von Bayer unter der neuen Marke xarvio vermarktet werden.

Field Manager und Scouting App

Die xarvio-Lösungen geben Landwirten die Möglichkeit, das Potenzial ihrer einzelnen Felder und Feldzonen zu optimieren. Der Field Manager [https://www.xarvio.com/en/Field-Manager] von Bayer wird Landwirte zum Beispiel sofort zu feldspezifischen, umsetzbaren Strategien für die effizienteste Anwendung von Pflanzenschutzmitteln führen. "Mit dem Field Manager, der Sensortechnologie und Bildgebungsverfahren - z. B. von Satelliten - einsetzt, haben die Landwirte immer den aktuellen Status ihrer Felder im Blick. Ihnen wird feldspezifisch der richtige Zeitpunkt für den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln angezeigt und sie können feldzonenspezifische, variable Anwendungskarten herunterladen", erklärt Andree-Georg Girg, Vertriebsleiter Digital Farming bei Bayer und Geschäftsführer der Bayer Digital Farming GmbH. "Das wird dazu beitragen, dass die Anwendung von Produkten für die Landwirtschaft so optimiert werden kann, dass genau die richtige Menge zum richtigen Zeitpunkt und an der richtigen Stelle eingesetzt wird. Das
macht den Anbau effizienter."

Mit der neuen xarvio Scouting App [https://www.xarvio.com/en/Scouting] können Pflanzenkrankheiten und Insekten, sonstige Blattschäden und der Stickstoffstatus problemlos entdeckt und bestimmt werden - man macht einfach ein Foto und erhält die Analyse. Die Landwirte profitieren auch von den Daten, die ihre Nachbarn sammeln: So können sie verfolgen, welche Krankheiten aufkommen und welche Insekten auf dem Vormarsch sind. Die App ist jetzt sowohl in einer iOS- als auch in einer Android-Version erhältlich und kann über die Appstores erworben werden.

Nachhaltigkeit durch digitale Technologien

Digital Farming ebnet den Weg für eine neue Agrarrevolution, die die Landwirtschaft schneller, präziser, effizienter und nachhaltiger macht. Schon heute ist die Mehrzahl der neuen Landmaschinen mit Präzisionstechnik ausgestattet. Die neuen Tools helfen Landwirten, Betriebsmittel wie Dünge- und Pflanzenschutzmittel zu optimieren - und dabei zugleich höhere Erträge und eine bessere Qualität zu erzielen.

Digitale Lösungen für die Landwirtschaft tragen auch dazu dabei, der zunehmend in der Gesellschaft erhobenen Forderung nach Transparenz und Nachhaltigkeit gerecht zu werden. Bayer arbeitet deshalb eng mit hoch kompetenten Partnern wie Bosch [http://www.presse.bayer.de/baynews/baynews.nsf/id/Bayer-und-Bosch-entwickeln-neue-digitale-Loesungen-im-Bereich-Smart-Spraying?] und FaunaPhotonics [http://www.presse.bayer.de/baynews/baynews.nsf/id/Bayer-FaunaPhotonics-gruenden-Forschungskooperation-Bereich-Sensortechnologie-bessere?] , Universitäten, Start-Up-Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen zusammen. "Durch Spenden von Lizenzen über die Nutzung unternehmenseigener Daten an Organisationen wie Quantified Planet [http://www.presse.bayer.de/baynews/baynews.nsf/id/Kooperation-Quantified-Planet-Bayer-stellt-eigene-Daten-Forschung-Biodiversitaet-Verfuegung?] tragen wir zur Erforschung der Biodiversität zum Wohl von Landwirtschaft und Gesellschaft bei - und wir sind offen für weitere Partnerschaften", wie Menne
hinzufügt.

Erfolgreiche Markteinführung von Digital-Farming-Produkten in über 60 Ländern

Aktuell bietet Bayer digitale Lösungen in mehr als 60 Ländern an und strebt eine rasche weitere Expansion an. Die neuen Technologien bergen nicht nur in Ländern wie Kanada, den USA, Brasilien, Deutschland, Frankreich, der Ukraine und Russland ein enormes Potenzial, sondern auch für Kleinbauern in Entwicklungsländern. Kleinbauern die Ausschöpfung ihres Anbaupotenzials zu ermöglichen, ist von entscheidender Bedeutung, um die landwirtschaftliche Produktivität auf nachhaltige Weise zu steigern und das Leben ihrer Familien und Gemeinden zu verbessern.

Gezielte und transparente Datennutzung ermöglichen

Der Austausch von Daten zwischen Landwirten und Technologieanbietern wie Bayer ist sehr wichtig. Die Landwirte sollten darüber informiert und damit einverstanden sein, wie die Daten, die sie weitergeben, verwendet und abgerufen werden. Vor allem die Sammlung, Nutzung und Speicherung von Daten muss nachvollziehbar und transparent sein. "Regelungen für den Umgang mit Daten und die Einbeziehung der Landwirte sollten offen und transparent sein und den getroffenen Vereinbarungen entsprechen", sagt Menne. "Der beste Ansatz sähe nach unserer Ansicht so aus, dass die Partner gemeinsam Regeln vereinbaren, zum Beispiel in sorgfältig ausgearbeiteten Leistungsvereinbarungen oder einem allgemeinen Verhaltenskodex."

Datensicherheit ist entscheidend

Von entscheidender Bedeutung ist dabei die Sicherheit des Datenaustauschs. "Sicherheit hat für uns höchste Priorität, und wir ergreifen alle notwendigen Maßnahmen, um die Daten zu schützen", so Menne. Bayer setzt auf technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen, um Daten vor Manipulation, Verlust, Zerstörung oder dem Zugriff unbefugter Personen zu schützen. Werden uns persönliche Daten zur Verfügung gestellt, werden diese bei der Übermittlung zwischen den Systemen verschlüsselt, um einen potenziellen Missbrauch durch Dritte zu verhindern. "Als führendes innovatives Unternehmen und als Technologieanbieter im Bereich der Landwirtschaft können wir unsere Expertise teilen, aber wir können auch viel von der Agrar-Community lernen", erklärt Menne. "Wir wollen dazulernen und uns an der laufenden Diskussion über die verantwortungsbewusste Nutzung von Daten in der modernen Landwirtschaft beteiligen."

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite http://www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Bayer AG

Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig will der Konzern Werte durch Innovation, Wachstum und eine hohe Ertragskraft schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und handelt als "Corporate Citizen" sozial und ethisch verantwortlich. Im Geschäftsjahr 2016 erzielte der Konzern mit rund 99.600 Beschäftigten einen Umsatz von 34,9 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,2 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 4,4 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter http://www.bayer.de.

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