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Pressemitteilung BoxID: 415420 (Bauwirtschaft Südbaden)
  • Bauwirtschaft Südbaden
  • Holbeinstraße 16
  • 79100 Freiburg
  • http://www.bausuedbaden.de
  • Ansprechpartner
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Erfolgreiche Auftaktveranstaltung der Deutsch-Französischen Bauinitiative

Zusätzliche Anreize für energetisches Bauen und Sanieren unabdingbar

(lifePR) (Freiburg, ) Die grenzüberschreitende Markterschließung im Bereich des energetischen Bauens und Sanierens stand im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung, welche die Deutsch-Französische Bauinitiative am 3. Juni 2013 im Komzet Bau Bühl durchführte. Ausgangpunkt der Fachveranstaltung war zum einen die EU-weit zunehmende Bedeutung des energiesparende Bauens. Zum anderen ging es um die Förderung der grenzüberschreitenden Bautätigkeit. Neben zahlreichen informativen Vorträgen wurde den Teilnehmern daher die Möglichkeit geboten, über eine Kooperationsbörse Partnerschaften mit Architekten, Planern, Herstellern oder ausführenden Unternehmen des jeweiligen Nachbarlandes aufzubauen.

Ins Leben gerufen wurde die deutsch-französische Bauinitiative von der Bauwirtschaft Baden-Württemberg e.V., dem Bauindustrieverband Hessen-Thüringen e.V., der Fédération Française du Bâtiment d'Alsace sowie den VHV-Versicherungen. Darüber hinaus unterstützen grenznahe Architekten- und Ingenieurkammern sowie die Länder Baden-Württemberg und Saarland die Initiative.

In seiner Begrüßungsansprache hob Michael Hafner, Hauptgeschäftsführer der Bauwirtschaft Baden-Württemberg, hervor, das 50-jährige Jubiläum der Unterzeichnung des Elysée-Vertrages gebe Anlass für viele neue und wieder aufgenommene Beziehungen zwischen Franzosen und Deutschen. Er verwies auch auf die seit über 25 Jahren bestehende Jumelage zwischen dem baden-württembergischen und dem elsässischen Bauverband.

Bernhard Sänger, Präsident der Bauwirtschaft Baden-Württemberg, stellte fest, die ehrgeizigen Ziele der Europäischen Union zur Reduzierung der klimaschädlichen Treibhausgasemissionen seien nur durch eine Verdoppelung der jährlichen Gebäudesanierungsrate erreichbar. Daher sei die Politik gefordert, die finanziellen Anreize für das energetische Bauen und Sanieren auszubauen. Grundsätzlich bedürfe es weiterer Anstrengungen zur Einführung klarer, einheitlicher und für jeden erfüllbarer Spielregeln, um den europäischen Binnenmarkt voranzubringen.

Jean-Claude Schurch, Vizepräsident der Fédération Française du Bâtiment d'Alsace, machte auf die zahlreichen Hindernisse in Form von Rechtsvorschriften, Garantien und Vertragsgestaltungen zum Verbraucherschutz aufmerksam, welche die Entstehung eines einheitlichen Marktes erschweren. Die Bildung von Partnerschaften zwischen Unternehmern beiderseits des Rheins stelle eine Möglichkeit zur Überwindung noch bestehender Hemmnisse dar.

Im Rahmen eines abschließenden Fazits machten die beteiligten Verbände und Institutionen deutlich, dass die Deutsch-Französische Bauinitiative sich auch zukünftig für die Verbesserung des grenzüberschreitenden Bauens einsetzen wird. Unter anderem ist für Frühjahr 2014 eine weitere Veranstaltung zu einem Schwerpunktthema geplant. Darüber hinaus denkt man über die Schaffung eines Weiterbildungszertifikats für die Baubranche nach, das in mehreren EU-Ländern Gültigkeit haben soll. Nicht zuletzt soll das Angebot zur Bildung von länderübergreifenden Kooperationen verbessert werden.

Weitere Informationen zur Auftaktveranstaltung sind unter http://www.german-tech.org/dfb/ abrufbar.