BauInfoConsult Baubarometer: grimmige Gelassenheit überwiegt für 2010

(lifePR) ( Düsseldorf, )
Unter Deutschlands Bauunternehmern herrscht derzeit eine Art grimmiger Gelassenheit. Fast zwei Drittel der Befragten rechnen zumindest damit, dass sie das Umsatzniveau des abgelaufenen Jahres auch im Jahr 2010 halten können. Damit hat sich die Stimmung bei den Unternehmen wieder etwas stabilisiert: Im letzten Frühjahr musste noch ein Drittel der Befragten mit Umsatzrückgängen rechnen, derzeit sieht nur noch ein knappes Fünftel der Bauunternehmer schwarz. Das ist das Ergebnis der vierten Konjunkturumfrage zum Jahresauftakt, die BauInfoConsult unter 180 Bauunternehmern in telefonischen Interviews durchgeführt hat.

Die Zahl der Bauunternehmer, die sich Chancen auf eine Umsatzsteigerung ausrechnen können, ist Anfang 2010 minimal angestiegen: Insgesamt 17 Prozent der Befragten erwarten im Jahr 2010 eine Umsatzsteigerung von bis zu 10 Prozent und mehr gegenüber dem Vorjahr. Damit ist der Anteil der Optimisten zwar wieder ein wenig höher als Anfang 2009 (damals waren es 13 Prozent), jedoch ist das kein Vergleich zu den satten Anteilen in den beiden "Vorkrisenjahren" 2008 (35 Prozent) und 2007 (36 Prozent).

Dennoch: Dass zwei Drittel der Bauunternehmer im laufenden Umsatzjahr weder Steigerung noch Rückgang erwarten, zeugt von einer Stabilisierung, wenn auch auf niederer Flamme. Anders als Anfang 2009, als noch ungewiss war, ob und wie die Konjunkturpakete Wirkung entfalten würden, sind nun noch einige der ab Sommer 2009 dadurch angestoßenen Aufträge in der Pipeline, und sicher wird vor Auslaufen der Maßnahmen noch einiges dazukommen.

Für das Gros der befragten Unternehmen, die überwiegend im Hochbau tätig sind, dürfte noch weitaus relevanter sein, dass in der zweiten Jahreshälfte 2009 wieder etwas Schub in den Wohnungsneubau gekommen ist. Wie 2011 die Umsatzaussichten der Betriebe im Baugewerbe aussehen werden, hängt daher in erster Linie davon ab, ob dieser Aufwind von Dauer sein wird - denn vom gewerblichen Nichtwohnungsbau ist derzeit nicht viel zu sehen, und die öffentliche Hand wird nach Auslaufen der Konjunkturpakete ihr Pulver wohl fürs Erste verschossen haben.
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