Mittwoch, 21. Februar 2018


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Umfangreiche Ankäufe für das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung

Berlin, (lifePR) - Wichtige Teilnachlässe der Bauhaus-Künstler Benita Koch-Otte, Gertrud Arndt, Alfred Arndt sowie Gunta Stölzl erweitern die international umfangreichste Bauhaus-Sammlung.

Durch den Erwerb von vier bedeutenden Nachlasskonvoluten sind jetzt  hunderte Arbeiten aus dem Unterricht am Bauhaus, zentrale Schlüsselwerke der renommierten Bauhäusler Benita Koch-Otte, Gertrud Arndt und Alfred Arndt sowie bedeutende Zeitdokumente und Fotografien aus dem Besitz der Bauhaus-Lehrerin Gunta Stölzl fester Bestandteil der Sammlung des Bauhaus-Archivs geworden. Unter den Ankäufen befinden sich unter anderem die 32 berühmten Maskenfotos von Gertrud Arndt, der Entwurf Benita Koch-Ottes für den Teppich des Direktorenzimmers von Walter Gropius sowie wegweisende Reklamearbeiten und Architekturpläne von Alfred Arndt.

Mit finanzieller Unterstützung der Kulturstiftung der Länder sowie der Wüstenrot Stiftung konnte das Bauhaus-Archiv einen Großteil der Arbeiten ankaufen. Darüber hinaus erwarb die Ernst von Siemens Kunststiftung wertvolle Teilbestände als unbefristete Leihgaben für das Bauhaus-Archiv. „Wir sind unglaublich froh, dass der Ankauf dieser Teilnachlässe der Bauhaus-Künstler Gunta Stölzl, Benita Koch-Otte sowie Alfred und Gertrud Arndt für unsere Sammlung gelang. Die Konvolute sind durch ihren Umfang und ihre Geschlossenheit von einzigartiger kunsthistorischer Bedeutung. Sie stammen direkt aus dem Besitz der Nachfahren und sind von einwandfreier Provenienz“, erklärt Annemarie Jaeggi, Direktorin des Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung.

Das Bauhaus-Archiv wurde 1960 von dem Kunsthistoriker Hans Maria Wingler mit Unterstützung des Bauhaus-Gründers Walter Gropius in Darmstadt gegründet. Die Zielsetzung war, der nach 1933 in alle Welt verstreuten materiellen Erbschaft des Bauhauses ein neues Domizil zu geben. Das Bauhaus (1919-1933) war die bedeutendste Schule für Architektur, Design und Kunst im 20. Jahrhundert und löste sich unter dem Druck der Nationalsozialisten auf. Die Bestände sind seit der Gründung des Bauhaus-Archivs zur weltweit facetten- und umfangreichsten Bauhaus-Sammlung gewachsen. In dem von Walter Gropius entworfenen Gebäude in Berlin präsentiert das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung Schlüsselwerke aus seiner Sammlung. Anlässlich des 100. Gründungsjubiläums des Bauhauses 2019 erhält die Berliner Bauhaus-Institution in den kommenden Jahren einen Museumsneubau, um die Bestände ihrer internationalen Bedeutung entsprechend präsentieren zu können.

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