Dienstag, 24. April 2018


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Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung startet Plakatkampagne zur weltgrößten Bauhaus-Sammlung in Berlin

Auf 500 Leuchtplakaten laden seit heute berühmte Bauhaus-Objekte von Marianne Brandt, Marcel Breuer, Walter Gropius und Oskar Schlemmer berlinweit zum Museumsbesuch ein

Berlin, (lifePR) - Ab sofort sind sie in ganz Berlin auf Plakaten zu sehen: Marcel Breuers weltberühmter Stahlrohrsessel, Marianne Brandts Tee-Extrakt-Kännchen, Fotografien von Oskar Schlemmers Triadischem Ballett und das markante Gebäude des Bauhaus-Archivs ein Spätwerk des Bauhaus-Gründers Walter Gropius. Die einzigartigen Objekte sind Bestandteil der »Sammlung Bauhaus. Originale der Klassischen Moderne« des Bauhaus- Archivs / Museum für Gestaltung und können in der Klingelhöferstraße 14 besichtigt werden. Möglich wurde die Berliner Plakatkampagne mit den vier Motiven durch die freundliche Unterstützung der Wall AG. Anfang August sind die Motive zur Sammlung Bauhaus zudem eine Woche lang auf den digitalen Werbeflächen im U-Bahnhof Friedrichstraße präsent.

»In unserer Plakatkampagne stellen wir vier Bauhäusler als Wegbereiter modernen Designs in den Mittelpunkt«, erklärt Dr. Annemarie Jaeggi, Direktorin des Bauhaus-Archivs. »Neuartige Lehrmethoden und die Zusammenarbeit von Persönlichkeiten aus unterschiedlichsten Bereichen ermöglichten es den Studierenden am Bauhaus, ihre Talente bereits früh zu entfalten und neue Wege zu gehen. In unserer ständigen Ausstellung kann man den Ergebnissen nachspüren.«

Möglich wurde die für die kommenden 14 Tage in Berlin erlebbare Plakatkampagne durch die freundliche Unterstützung der Wall AG. Daniel Wall, Vorstandsvorsitzender der Wall AG: »Das Bauhaus hat bis heute eine starken Einfluss auf Architektur und Kunst. Mit dem Bauhaus-Archiv verfügt Berlin über ein echtes, kulturelles Juwel - zahlreiche Besucher sind davon fasziniert. Auch für uns als Stadtmöblierer und Außenwerber sind Ästhetik und ansprechendes Design wichtige Werte. Daher unterstützen wir das Bauhaus-Archiv besonders gern darin, noch mehr Menschen für die Schönheit von modernen und zeitlosen Gestaltungsformen zu begeistern.«

Zu den Bauhäuslern der Plakatkampagne:

Als 35-jähriger Architekt gründete Walter Gropius 1919 das Bauhaus, das zur international bedeutendsten Schule für Architektur, Design und Kunst im 20. Jahrhundert wurde. Er gilt als einer der Protagonisten der Architektur der Moderne. 1979 wurde das von ihm entworfene markante Gebäude des Bauhaus-Archivs als zentraler Ort für das Bauhaus-Erbe in Berlin eröffnet. Sein Nachlass bildet den Grundstock der Sammlung Bauhaus in Berlin.

Als einzige Frau wirkte Marianne Brandt in den 1920er Jahren in der Metallwerkstatt des Dessauer Bauhauses und schuf zeitlose Klassiker des Designs wie das Tee-Extrakt-Kännchen, das bis heute produziert wird.

Der Architekt und Designer Marcel Breuer gilt als Erfinder des modernen Stahlrohrmöbels. 1926 entwarf er den berühmten Stahlrohr-Armlehnsessel B 3, ein Jahr nach seiner Ernennung zum Jungmeister und Leiter der Möbelwerkstatt am Bauhaus Dessau.

Als »Fest in Form und Farbe« bezeichnete der Künstler Oskar Schlemmer sein Triadisches Ballett, das auch auf der Bauhaus-Bühne aufgeführt wurde. Zahlreiche originale Fotografien, unter anderem von Erich Consemüller, haben sich erhalten.

Bauhaus-Archiv Museum für Gestaltung

Das Bauhaus-Archiv Berlin erforscht und präsentiert Geschichte und Wirkungen des Bauhauses (1919-1933), der bedeutendsten Schule für Architektur, Design und Kunst im 20. Jahrhundert.

Nach der Schließung des Bauhauses im Jahr 1933 hatte sich dessen materielles Erbe in alle Welt zerstreut. 1960 gründete der deutsche Kunsthistoriker Hans Maria Wingler in Darmstadt das Bauhaus- Archiv mit dem Ziel, eine Sammlung zum Thema Bauhaus aufzubauen. Unterstützt wurde er vom Gründer des Bauhauses, Walter Gropius, und anderen ehemaligen Bauhaus-Angehörigen.

1979 eröffnete das Bauhaus-Archiv in dem von Walter Gropius entworfenen Gebäude am heutigen Standort im Zentrum Berlins. Das Gebäude ist das größte Objekt der Sammlung Bauhaus. Neben der ständigen Ausstellung präsentiert das Bauhaus-Archiv regelmäßig Sonderausstellungen zum gesamten Spektrum der Avantgardeschule.

Das Bauhaus bestand nur bis 1933, die von ihm angestoßenen Ideen aber wirken auf vielfältige Weise bis heute fort. Entsprechend präsentiert das Bauhaus-Archiv neben thematischen Ausstellungen zum Bauhaus regelmäßig zeitgenössisches Design. Anlässlich des 100. Bauhausjubiläums 2019 erhält das Haus einen Museumsneubau.

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