Dienstag, 24. April 2018


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National Zeitung und Basler Nachrichten AG plant Schliessung ihrer Zeitungsdruckerei

Basel, (lifePR) - Die National Zeitung und Basler Nachrichten AG beabsichtigt, den Betrieb ihrer Zeitungsdruckerei an der Hochbergerstrasse aus wirtschaftlichen Gründen per 31. März 2013 einzustellen. Ab diesem Datum ist geplant, dass der Druck der Basler Zeitung im Druckzentrum Zürich von Tamedia stattfinden soll.

2003 wurde eine neue, hochmoderne Druck- und Versandanlage installiert, um unter anderem auch die gestiegenen Ansprüche unserer Kunden erfüllen zu können. Bis ins Jahr 2007 produzierte die Zeitungsdruckerei dadurch noch jährlich ca. 300 Mio. Zeitungen und erwirtschaftete einen Umsatz von bis zu 75 Mio. CHF.

Bedingt durch grosse Auftragsverluste, sinkende Auflagen und Umfangsreduktionen sank die Auslastung der Zeitungsdruckerei in den letzten Jahren dramatisch. So wurden 2012 nur noch 160 Mio. Zeitungen hergestellt und der Umsatz sank auf 23 Mio. CHF. Die jährlichen Verluste in einem hohen einstelligen Millionenbetrag können trotz grossen Engagements der Geschäftsleitung und der Belegschaft nicht nachhaltig gestoppt werden.

Da sich dieser Trend in den kommenden Jahren noch verstärken wird, und die bereits bestehende Überkapazität im Zeitungsdruck in der Schweiz auch zu einem drastischen Preiszerfall geführt hat, beabsichtigt die Unternehmensleitung die Schliessung der Zeitungsdrucker AG sowie des Personalrestaurants.

Von den 98 betroffenen, bei der «Die Zeitungsdrucker Schweiz AG» und den «RBB Restaurationsbetriebe Basler Zeitung AG» beschäftigten Mitarbeitenden wird 11 eine vorzeitige Pensionierung und 10 Mitarbeitenden eine Stelle im Tamedia-Druckzentrum Bubenberg in Zürich angeboten. 3 Lernende, mit Lehrabschluss Mitte 2013, werden ebenfalls im Druckzentrum der Tamedia übernommen. 74 Mitarbeitende verlieren leider ihre Stelle.

Alle Angaben entsprechen dem momentanen Stand der Planung und gelten vorbehältlich der Resultate aus dem Konsultationsverfahren.

Die Personalkommission und die Belegschaft werden heute am 8. Januar 2013 über die beabsichtigte Betriebsschliessung informiert, und es wird ihnen im Rahmen des Konsulta-tionsverfahrens eine Frist bis zum 22. Januar 2013 um 8.00 Uhr eingeräumt, um Vorschläge zu unterbreiten, wie die Kündigungen vermieden oder deren Zahl beschränkt sowie ihre Folgen gemildert werden können. Die definitive Entscheidung über die Massenentlassung erfolgt unmittelbar nach Prüfung der Vorschläge der Belegschaft bzw. deren Vertretung.

Um die sozialen Härten zu mildern, wird den betroffenen Mitarbeitenden ein Sozialplan angeboten. Dieser wird sich an den bereits 2010 mit den Sozialpartnern ausgearbeiteten Sozialplan anlehnen.

Ausserdem wird den betroffenen Mitarbeitenden ein Jobcenter mit dem Personal-Vermittler Adecco errichtet und Hilfe bei der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle angeboten.

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