Dienstag, 28. Februar 2017


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Wespen im Anflug

Richtig reagiert, verlieren ihre Stiche den Schrecken

(lifePR) (Berlin, ) In diesem Sommer werden in einigen Regionen Deutschlands die Wespen zur Plage. Schon jetzt mussten mancherorts mehr Patienten mit starken allergischen Reaktionen im Krankenhaus behandelt werden als in den Jahren zuvor. "Während Wespenstiche für die meisten nur unangenehm sind, können sie für Allergiker sehr gefährlich und sogar lebensbedrohlich werden", sagt Dr. Utta Petzold, Allergologin bei der BARMER GEK.

Etwa drei Prozent der Deutschen leiden an einer Insektengift-Allergie. Für diese 2,4 Millionen Betroffenen ist nach einem Wespenstich schnelle medizinische Hilfe wichtig. "Quaddeln im Gesicht und am Körper, Schwindel, Übelkeit, Atemnot oder Herzrasen sind Symptome für eine lebensbedrohliche allergische Reaktion. In diesem Fällen muss umgehend ein Notarzt alarmiert werden", so Petzold. Ist die Allergie bereits nachgewiesen, wurde den Betroffenen ein Notfallset, bestehend aus Adrenalinspritze, Kortison und einem Antihistaminikum verschrieben. Das sollten Allergiker stets bei sich haben, damit es im Falle eines Falles sofort zum Einsatz kommen kann.

Zwar nicht lebensbedrohlich, aber durchaus schmerzhaft kann ein Wespenstich auch für Nicht-Allergiker verlaufen. Dass die Haut zusätzlich juckt und anschwillt, ist eine völlig normale Reaktion auf das Gift, das die Wespe über ihren Stachel injiziert. "Wer von einer Wespe gestochen wurde, sollte zuerst prüfen, ob der Stachel in der Wunde verblieben ist. Wenn ja, sollte er schnell und äußerst vorsichtig entfernt werden, am besten mit einer Pinzette", rät Petzold. Anschließend sollte man die stachelfreie Wunde mit einem feuchten Tuch oder einer Gel-Kühl-Kompresse kühlen, um den Schmerz zu lindern. Gegen den Juckreiz und die Schwellung helfen Gels, die Antihistaminika enthalten. Einige dieser Mittel sind rezeptfrei in Apotheken zu erhalten und gehören während der Sommermonate in jede Hausapotheke.

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