Magen-Darm-Tag am 2. November

Reizdarmsyndrom bleibt häufig unerkannt

(lifePR) ( Berlin, )
Das Reizdarmsyndrom (RDS) gehört zu den häufigsten funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen. Dabei wissen viele Menschen überhaupt nicht, dass sie unter dem RDS leiden. In Deutschland sind rund 12 Prozent der Bevölkerung von den typischen Beschwerden wie Bauchschmerzen, Blähungen und dauerhaften Veränderungen beim Stuhlgang betroffen - Frauen etwa doppelt so oft wie Männer. "Zwar gibt es keine Standardtherapie, doch ein Mix aus Entspannung, Lebenswandel und Medikamenten kann den Alltag deutlich erleichtern", so Dr. Ursula Marschall, leitende Medizinerin der BARMER GEK.

Auch wenn das RDS nicht lebensbedrohlich ist, stecken dahinter mehr als nur Bauchschmerzen und Verdauungsprobleme. "Das RDS ist eine komplexe Erkrankung mit einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität. Spaziergänge, Einladungen oder selbst der Weg zur Arbeit werden von der Angst vor plötzlich einsetzenden Verdauungsproblemen überschattet", betont Marschall. Betroffene sollten sich deshalb unbedingt in ärztliche Behandlung begeben, auch um andere Erkrankungen auszuschließen.

Allerdings erfolgt selbst nach der eindeutigen Diagnosestellung keine Standardtherapie, denn das RDS hat meist mehrere Ursachen. Von bakteriellen Infektionen, über Nahrungsmittelunverträglichkeiten und erbliche Faktoren bis hin zu Stress kommen viele Auslöser, oft in Kombination, in Frage. "Wer beobachtet, wie er auf bestimmte Nahrungsmittel oder Lebensweisen reagiert, kann sich und seinen Körper darauf einstellen", so die Expertin. Auch Entspannungstechniken können dabei helfen, zu einem gelasseneren Lebensstil zu finden. In Akutphasen gilt es jedoch, die Symptome zu behandeln. Neben verschiedenen Hausmitteln wie etwa geriebene Äpfel oder Karotten bei Durchfall, kommen in der RDS-Behandlung auch zunehmend Medikamente und Probiotika zum Einsatz.
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