Dienstag, 26. September 2017


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Latexallergie: Vorsicht bei Arztbesuch und Klinikaufenthalt

Berlin, (lifePR) - In Deutschland leiden rund zwei Prozent der Bevölkerung an einer Allergie gegen Latex. Problematisch sind für Latexallergiker aber nicht nur die Kontaktstoffe im Alltag, sondern auch Operationen und Zahnarztbehandlungen, wenn dort Latexhandschuhe oder latexhaltige medizinische Geräte benutzt werden. Bei geplanten Operationen sollte der Arzt im Vorfeld daher unbedingt auf die Allergie hingewiesen werden. "Menschen, die sehr heftige allergische Reaktionen auf Latex zeigen, können für den Notfall ein Armband mit dem Hinweis 'No Latex' oder ihren Allergiepass bei sich tragen", rät Dr. Utta Petzold, Dermatologin bei der BARMER GEK. Je nach Ausprägunr Allergie kann auch ein Set mit Notfallmedikamenten verordnet werden.

Kontaktstoffe möglichst meiden

Um sich im Alltag schützen zu können, müssen Betroffene wissen, welche Kontaktstoffe sie meiden sollten. Latex findet sich beispielsweise in Luftballons, Haushaltshandschuhen, Kondomen und Gummibändern. Als Alternative gibt es synthetische Gummimaterialien wie Handschuhe aus Nitrilkautschuk. Die Reaktionen auf Latex können sehr variabel und unterschiedlich bedrohlich ausfallen. "Zu den häufigen Symptomen einer Latexallergie zählen Fließschnupfen, asthmatische Beschwerden und Hautausschläge. Bei Latexallergikern, die sofort und hochempfindlich auf das Allergen reagieren, kann es sogar zu einem anaphylaktischen Schock kommen", erklärt Petzold.

Kreuzallergien können auftreten

Latexallergiker sollten auch wissen, dass bei ihnen Kreuzallergien auftreten können. Das heißt, Stoffe, die in der Zusammensetzung dem des Latex ähneln, können bei Betroffenen ebenfalls schwere allergische Reaktionen auslösen. Dazu gehören unter anderem Birkenfeige (Ficus benjamina), Gummibaum und Weihnachtsstern, aber auch Avocado, Banane und Kiwi.

Weitere Informationen zum Umgang mit einer Latexallergie gibt es unter: www.daab.de/allergien/latexallergie

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