BARMER GEK unterstützt Kampagne zur Senkung der Kaiserschnitt-Raten in Deutschland

(lifePR) ( Berlin, )
Die BARMER GEK unterstützt das Anliegen, die Rate von Kaiserschnitten in Deutschland auf das medizinisch notwendige Maß zu begrenzen. Eine Initiative dazu hatten vor wenigen Tagen Medizinerinnen, Wissenschaftlerinnen und Gesundheitspolitikerinnen gestartet, die sich im "Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft" zusammengeschlossen haben. "Wir teilen die Sorge, dass statt des Wohles von Mutter und Kind als alleinigem Entscheidungskriterium andere Beweggründe für einen Kaiserschnitt wichtiger werden", begründet Dr. Rolf-Ulrich Schlenker, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der BARMER GEK, seine Unterstützung.

Anfang der neunziger Jahre lag die Kaiserschnittrate in Deutschland noch bei rund 15 Prozent. Allein von 2008 bis 2010 stieg sie von 30,2 auf 31,9 Prozent. Unter Versicherten der BARMER GEK kommen Kaiserschnitte häufiger vor als im Bundesdurchschnitt. Die Rate schwankte 2008 bis 2010 zwischen 33 und 34 Prozent. Zugleich fallen regionale Unterschiede auf. So variiert die Kaiserschnittrate zwischen 23 Prozent in Sachsen und rund 36 Prozent im Saarland. "Dies ist für uns Anlass, verstärkt nach den Ursachen solcher Entwicklungen zu forschen", kündigt Schlenker an. So untersuche derzeit die Bielefelder Gesundheitswissenschaftlerin Petra Kolip im Auftrag der Bertelsmann Stiftung anhand von Daten der BARMER GEK, welche Einflussfaktoren darüber entscheiden, ob ein Kind spontan oder per Kaiserschnitt zur Welt kommt. Ergebnisse dazu werden im Herbst erwartet.

Darüber hinaus verstärkt die BARMER GEK ihr Informationsangebot für Eltern. Neben einer bereits erschienenen vierteiligen Reihe von Ratgebern für die Zeit von der Schwangerschaft bis zum 10. Geburtstag des Kindes erscheint in Kürze ein neuer Ratgeber "Die Geburt zwischen Natur und Medizin". Die Informationen sollen werdenden Eltern als Orientierung für ihre Entscheidungen auf dem Weg zur Geburt dienen.
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