Sonntag, 19. November 2017


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Aufgehende Sonne: Fünf Gründe, in Japan zu investieren

Von Joël Le Saux, Head of Japan Equities und Manager des OYSTER Japan Opportunities Fund, und Yoko Otsuka, Financial Analyst

Genève 11, (lifePR) - Japan ist wieder da. Zwar mögen die unter „Abenomics“ bekannt gewordenen wirtschaftspolitischen Maßnahmen des Japanischen Premierministers Shinzo Abe ihren vielgerühmten Versprechungen nicht ganz gerecht geworden sein. Dennoch nimmt das Wirtschaftswachstum in Japan beständig an Fahrt auf. Der hohe Deflationsdruck ist einem Wachstum der japanischen Binnenwirtschaft gewichen, der durch ein besseres Geschäftsklima und mehr Verbrauchervertrauen verstärkten Rückenwind erhält.

Angesichts des sich aufhellenden konjunkturellen Umfelds beginnen Vermögensverwalter und Anleger nun, ihren Fokus wieder auf Japan zu richten. Die Bewertungen dort sehen zunehmend attraktiv aus und die Daten verbessern sich sowohl auf makroökonomischer als auch auf fundamentaler Ebene. Vor diesem Hintergrund gibt es unserer Ansicht nach fünf wesentliche Gründe, warum Anleger das Portfolioengagement im Land der aufgehenden Sonne überdenken sollten.

1. Japan hat das „verlorene Jahrzehnt“ hinter sich gelassen

Nach 15 Jahren nahezu ununterbrochener Deflation wird es Zeit, „das verlorene Jahrzehnt“ abzuhaken. Ende 2014 ist die Inflation wieder zurückgekehrt. Zwar sind die Zielvorgaben der Bank of Japan (BoJ) noch lange nicht erfüllt. Entscheidend ist jedoch nicht das Niveau, sondern das Momentum: Der Kurs scheint eindeutig zu sein.

Darüber hinaus können wir wegen des sehr angespannten Arbeitsmarktes – das Verhältnis von Arbeitsstellen zu Stellenbewerbern befindet sich auf einem 43-Jahres-Hoch – mit einem weiteren Anstieg der Lohn- und Preisinflation rechnen. Dieser positive Trend ist seit 2009 zu beobachten und hat sich ab 2014 beschleunigt. Eine Folge dieses angespannten Arbeitsmarktes ist ein deutlicher Anstieg der Löhne. Dies ist ein wichtiger positiver Faktor für den privaten Verbrauch und somit auch für die Wirtschaft insgesamt.Darüber hinaus können wir wegen des sehr angespannten Arbeitsmarktes – das Verhältnis von Arbeitsstellen zu Stellenbewerbern befindet sich auf einem 43-Jahres-Hoch – mit einem weiteren Anstieg der Lohn- und Preisinflation rechnen. Dieser positive Trend ist seit 2009 zu beobachten und hat sich ab 2014 beschleunigt. Eine Folge dieses angespannten Arbeitsmarktes ist ein deutlicher Anstieg der Löhne. Dies ist ein wichtiger positiver Faktor für den privaten Verbrauch und somit auch für die Wirtschaft insgesamt.

2. Es gibt klare Zeichen für eine Erholung der Binnenkonjunktur

Die Schlagzeilen werden zwar eher von den Abenomics und den Maßnahmen der BoJ bestimmt. Die entscheidende Nachricht ist jedoch, dass die Binnenkonjunktur sich still und leise erholt hat und nun Fahrt aufnimmt. Das haben Anleger aus dem Ausland größtenteils außer Acht gelassen – trotz der Konjunkturdaten, die sich immer mehr verdichten. So beträgt beispielsweise das reale Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für die letzten fünf Jahre annualisiert 1,2 Prozent – ein erheblicher Zuwachs, wenn man bedenkt, dass das jährliche Wachstum in der Eurozone im gleichen Zeitraum 0,8 Prozent betrug. Das BIP-Wachstum im Vereinigten Königreich und in den USA belief sich in diesem Zeitraum auf jeweils 2,1 Prozent.

Zudem lässt Japan gerade die Nachwirkungen einer Immobilienblase hinter sich. Diese hatte sich verheerend auf die Bilanzen der Banken ausgewirkt und das Verbrauchervertrauen stark gedämpft. Nachdem sich Kapazitäten verringert hatten und Werke schließen mussten, beobachten wir, dass verschlankte japanische Unternehmen ihre Profitabilität steigern. Ein Zeichen ihrer stark verbesserten finanziellen Lage ist unter anderem, dass viele dieser Unternehmen im Inland wie auch im Ausland wieder Kapital investieren.

3. Die Profitabilität entwickelt sich positiv

Die Vorteile, die dieser unablässige Fokus auf Profitabilität gebracht hat, sind sektorübergreifend. Unternehmen des verarbeitenden und des nichtverarbeitenden Gewerbes verzeichnen einen Anstieg ihrer Gewinne – ein positiver Trend, der seit 2008 anhält. Auch der Dienstleistungssektor verbucht ein anhaltendes Wachstum, das eine von Marktgewinnern angeführte Konsolidierung herbeigeführt hat. Unterstützt wird diese Profitabilität durch die sich entfaltende Dynamik auf dem Beschäftigungsmarkt. Zahlreiche Babyboomer gehen nun in Rente – auf diese Weise wird viel von der Ineffizienz und der Bürokratie abgebaut, die historisch mit der „Japan AG“ assoziiert wird.

4. Aktien sind relativ gesehen günstig

Anleger jagen einer immer kleiner werdenden Auswahl von Anlagechancen hinterher. In einer solchen Welt wird es immer schwieriger, durch regionale Allokation und die Auswahl von Einzeltiteln Alpha zu generieren. Aus Sicht der relativen Bewertung gehören japanische Unternehmen zu den günstigsten in den Industrieländern – sowohl im Vergleich zu ihrer Vergleichsgruppe als auch zum historischen Durchschnitt im Lande.

So notieren japanische Aktien derzeit beim 14-Fachen des 12-Monats-Forward-Kursgewinnverhältnisses (KVG). Das ist ein deutlicher Abschlag gegenüber dem S&P 500 (mit einem KGV von 18) und dem STOXX Europe 600 (KGV = 15).

5. Japan kann als stark streuendes Element im Multi-Asset-Sektor gelten

Zwar hat es den Anschein, dass es wieder Gründe gibt, in Japans Titel zu investieren. Tatsächlich aber waren sie aus Sicht der Allokation nie ganz verschwunden. Im Laufe der Zeit hat sich herausgestellt, dass das Land stark risikostreuende Eigenschaften aufweist. Um die Auswirkungen einer Allokation in japanischen Aktien zu veranschaulichen, haben wir für den Zeitraum ab Dezember 2006 bis Anfang Mai 2017 eine Simulation mit zwei Multi-Asset-Portfolios durchgeführt – eines mit einem Engagement in Japan und das andere ohne ein solches.

Die Daten zeigen, dass ein Engagement in Japan in Yen (JPY) die Performance verbesserte, wenn auch nur leicht. Gleichzeitig wurde die Volatilität des Portfolios insgesamt stark reduziert. Im oben genannten Zeitraum betrug die annualisierte Rendite des Portfolios ohne Japan 5,9 Prozent. Das Portfolio mit einem Engagement in Japan in JPY hingegen erzielte eine bessere Performance und wies eine annualisierte Rendite von 6,2 Prozent aus. Das Portfolio ohne Japan legte zudem eine deutlich holprigere Fahrt hin: Es generierte eine annualisierte Volatilität von 8,8 Prozent. Die Volatilität des Portfolios mit einem Engagement in Japan hingegen war gleichmäßiger und betrug 7,7 Prozent. Für den japanischen Markt, und indirekt für den Yen, wurde gezeigt, dass er ein wirklich diversifizierendes Element in einem globalen Portfolio ist.

OYSTER Japan Opportunities Fund:

Ein Fonds, der mit Überzeugung verwaltet wird und flexibel an jedes Marktumfeld angepasst werden kann.

Seitdem er im Februar 2013 die Verwaltung des OYSTER Japan Opportunities Fund übernahm, ist es Joel Le Saux gelungen, eine Performance zu erreichen, die im obersten Zehntel der Vergleichsgruppe Lipper Japan Equity liegt. Mit einer Gesamtrendite von 103,2 Prozent in JPY (01.02.2013 bis 30.06.2017, Anteilsklasse R JPY PR) war die Performance des Fonds im genannten Zeitraum um 18,1 Prozent besser als der Topix Net Return. Dabei war die Volatilität im Universum der japanischen Aktienfonds mit am niedrigsten (oberstes Zehntel, annualisierte Volatilität 15 Prozent vs. 16,2 Prozent beim Topix Net Return und 17,6 Prozent beim Durchschnitt der Lipper-Vergleichsgruppe).

Möglich wurden diese Ergebnisse durch den vom Managementteam verfolgten flexiblen Anlagestil. Joel Le Saux und Finanzanalystin Yoko Otsuka konzentrieren ihr Research auf zwei Arten von Unternehmen:

- langfristige Erfolgsgeschichten, die gegenüber dem Konjunkturzyklus widerstandsfähig sind

- Aktien großer Unternehmen, die sensibel auf makroökonomische Faktoren reagieren

Die Kombination dieser zwei sehr komplementären Arten von Aktien ermöglicht den Aufbau eines robusten und auf Überzeugung ausgerichteten Portfolios aus 40-60 Titeln, das in Bezug auf Anlagestile, Höhe der Marktkapitalisierung und Engagement im Inland vs. Export unvoreingenommen ist.

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Über SYZ Asset Management*

SYZ Asset Management, die auf die institutionelle Vermögensverwaltung spezialisierte Sparte der SYZ-Gruppe, bietet Anlagelösungen für institutionelle Anleger und Finanzintermediäre. Die Strategien von SYZ Asset Management stützen sich auf einen stark überzeugungsbasierten Ansatz und wurden konzipiert, um die Portfolio- und Risikomanagementanforderungen anspruchsvoller Anleger zu erfüllen. Die Gesellschaft bietet diskretionäre Mandate und verschiedene Paletten von Anlagefonds an, darunter OYSTER Funds, eine luxemburgische OGAW SICAV mit einem diversifizierten Spektrum anerkannter Produkte, die zahlreiche Anlageklassen und -stile abdecken und internen wie externen Fondsmanagern anvertraut sind.

SYZ Asset Management wurde bei den Thomson Reuters Lipper Fund Awards 2017 für die Schweiz als „Best Group over 3 years – Overall Small Company“ ausgezeichnet. www.syzassetmanagement.com

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Banque SYZ SA

SYZ wurde 1996 in Genf gegründet und ist eine rasch wachsende Schweizer Bankengruppe. Ihre Ausrichtung auf Vermögensverwaltung setzt sie über zwei einander ergänzende Geschäftssparten um: die Privatbank und die institutionelle Vermögensverwaltung. SYZ bietet privaten und institutionellen Anlegern ein umfassendes Portfoliomanagement mit einem aktiven Anlagestil und einem Fokus auf Risikominderung, die eindeutig auf absolute Performance durch Alpha-Generierung ausgerichtet ist.

SYZ ist ein unabhängiges familiengeführtes Unternehmen mit einer globalen Präsenz. Das von der SYZ-Gruppe verwaltete Vermögen beläuft sich auf CHF 39 Mrd. (EUR 36 Mrd., USD 39 Mrd.). Die Gruppe hat eine solide Kapitalbasis und profitiert davon, dass sie in privater Hand und unabhängig ist.

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