Konjunktur hat Vorkrisen-Niveau längst noch nicht wieder erreicht

E & G: Basiseffekte führen aktuell zu positiven Wirtschaftsdaten

(lifePR) ( Stuttgart, )
Die Wirtschaftsdaten zeichnen zu Beginn des Jahres ein widersprüchliches Bild, doch positive Zahlen überwiegen. Das liegt allerdings vor allem an einer gedrückten Vergleichsbasis durch die starke Wirtschaftskontraktion 2009, so die Einschätzung der Experten von ELLWANGER & GEIGER Privatbankiers zur aktuellen Situation.

Als Folge der Finanz- und Wirtschaftskrise schrumpfte das Bruttosozialprodukt in Deutschland 2009 um fünf Prozent, die Exporte gingen mit Minus 18,4 Prozent so stark zurück, wie noch nie seit dem zweiten Weltkrieg. Diese gedrückte Basis, deren Tiefpunkt sich Anfang 2009 ausbildete, ermöglichte seit Mitte des vergangen Jahres wieder einen Erholungstrend mit Wirtschaftsdaten, die sich Monat für Monat verbessern konnten. "Seit Beginn des Jahres 2010 lässt der Basiseffekt auch die Vorjahresvergleiche gut aussehen. Das darf aber nicht darüber hinweg täuschen, dass sich die meisten Indikatoren nach wie vor auf deutlich niedrigeren Niveaus als vor dem Ausbruch der Krise befinden. Ein Abflachen des Wachstums zum aktuellen Zeitpunkt käme somit definitiv zu früh", so Michael Beck von ELLWANGER & GEIGER Privatbankiers.

Wie die Unternehmen mit den niedrigeren Erlösniveaus dauerhaft zurechtkommen, spielt nach Einschätzung des Experten eine wichtige Rolle für die weitere Entwicklung an den Aktienmärkten. "Zwar können mit Einsparungen und Rationalisierungen Kosten reduziert werden. Die Unternehmen versuchen aber ihr Stammpersonal zu halten, um den Fehler aus der letzten Rezession 2001/2002 nicht zu wiederholen, als Personal zu früh freigesetzt wurde", erläutert Beck. Die Kurzarbeiterregelung belaste die Ertragssituation der Unternehmen. Auf der anderen Seite stütze sie aber bislang die Konsumneigung, die sich nur leicht verschlechterte. In den kommenden Monaten rechnen die Experten von ELLWANGER & GEIGER mit einer ausgeprägten Seitwärtsbewegung des DAX innerhalb einer Schwankungsbreite von etwa 5.800 bis 6.200 Punkten.
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