Freitag, 24. November 2017


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Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus

Die Marktmeinung aus Stuttgart

Stuttgart, (lifePR) - Nein, nicht die beeindruckende Sonnenfinsternis, die in den USA am Montag beobachtet werden konnte – sondern die alljährliche Sommertagung der Federal Reserve im abgeschiedenen Gebirgstal Jackson Hole in Wyoming ist gemeint. Dort trifft sich wie jedes Jahr die ganze internationale Notenbank-Prominenz. Dieses Jahr dauert das Treffen vom morgigen Donnerstag bis zum Samstag. Höhepunkt dürfte die Ansprache von Fed-Präsidentin Yellen am Freitag sein.

Die ganze Finanzwelt hält den Atem an, was da wohl verkündet oder laut gedacht werden wird. Immerhin haben die Notenbanken, wie es auch das letzte Fed-Sitzungsprotokoll zeigt, das Thema Vermögenspreisinflation ins Visier genommen. Da ergibt sich diese Woche für die Verantwortlichen der Geldpolitik die passende Gelegenheit, den immer risikofreudiger werdenden Anlegern ins Gewissen zu reden.

Auch wenn die Inflationsdaten noch immer maßvoll sind und damit nicht für einen sofortigen Liquiditätsentzug sprechen, so ist die Normalisierung der Geldpolitik angeraten.

Denn je länger man damit wartet, umso schlimmer werden die Verwerfungen an den Anlagemärkten und die Ausstrahlung auf die Erwartungshaltung der Anleger. Diese wiegen sich in einem illusionären Sicherheitsgefühl: Die Zentralbanken werden es schon richten – falls es mal wieder größere Kursrückgänge geben sollte. Immerhin wird die Fed-Chefin Yellen über das Thema Finanzstabilität sprechen. Von EZB-Chef Draghi werden demgegenüber keine Neuigkeiten erwartet – so heißt es zumindest.

Angesichts dieses wichtigen Termins tun die Anleger sowohl bei Aktien als auch Anleihen erst einmal besser daran, vorsichtig zu bleiben, um nicht auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

Bankhaus Ellwanger & Geiger KG

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