Die Marktmeinung aus Stuttgart

(lifePR) ( Stuttgart, )
Nach den starken Kursrückgängen und der schlechten Stimmung in der letzten Woche haben die internationalen Kapitalmärkte einen Erholungskurs eingeleitet. Obwohl die US-Quartalsberichte bei einigen Großbanken hohe Abschreibungen verzeichnen mussten und zusätzlich die Telekommunikationswerte durch Vodafone negative Perspektiven zeichneten, zeigten sich die Gesamtmärkte resistent. Dies ist augenblicklich ausschließlich auf den starken Rückgang des Ölpreises zurückzuführen und den damit wieder etwas stärkeren US-Dollar. Das reichte aus, um die Aktienmärkte auf einen Erholungskurs zu führen. Ob dies allerdings als Fundament einer allgemeinen Trendwende dienen kann, mag doch bezweifelt werden, da die Gesamtrahmendaten, insbesondere die unverändert hohen Inflationsraten, gegen ein positives Szenario sprechen. Außerdem dürften bei der nun beginnenden Berichtssaison einige Unternehmen mit Enttäuschungen aufwarten. Kurzfristig haben aber die Indizes noch weiteres Aufholpotenzial. Dies ist auch deutlich an den Charts zu sehen. Der DAX ist aus seinem Abwärtstrendkanal mit Durchschreiten der 6.450-Punkte-Marke ausgebrochen. Er ist somit frei bis 6.600 Punkte. Ein Rückschlag wäre bis 6.150 Punkte möglich. Auch der Euro Stoxx 50 ist aus dem kurzfristigen Abwärtstrend nach oben ausgebrochen und liegt mit 2.850 Punkten knapp unter der wichtigen psychologischen Marke von 3.000 Punkten. Ähnlich sieht es beim Dow Jones Index aus, auch hier eine positive Tendenz, die den Index bis zu 12.000 Punkten hochtreiben könnte.

Die Gegenbewegung, die zur Zeit die Aktienmärkte antreibt, kann den DAX durchaus noch in die Spanne bis 6.600, maximal 6.700 Punkte heranführen. Das dürfte dann allerdings das Maximum sein, da dadurch die Überverkaufssituation, die Mitte letzter Woche entstanden ist, wieder ausgebügelt wurde. Für Investoren besteht also kein Grund, in solch ein ansteigendes Szenario einzusteigen. Im Gegenteil, es kann in Ruhe abgewartet werden.

Die Beruhigung und die darauf folgende Bewegung wieder nach unten wird kommen und bietet somit einen besseren Einstiegsmoment. Wie wir bereits letzte Woche bemerkt hatten, ist die Stimmung schlechter als die eigentliche Lage, und wir bewegen uns auf die Endphase der Korrektur hin. Die Bestätigung folgte prompt. Wir bleiben somit auch bei unserer Aussage, Rückschläge bieten interessante Einstiegsmöglichkeiten. Wir sehen die Branchen Chemie und Versorger und Teile der Pharma weiterhin positiv. Bei den Einzelwerten bleiben wir auf Kaufniveau bei der Nestlé, im Chemiewert DSM. Im spekulativen Bereich nehmen wir neu auf den Uranwert Cameco.
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