Mittwoch, 22. Februar 2017


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Das Blatt hat sich gewendet: Euro, statt US-Dollar unter Druck

ELLWANGER & GEIGER: Entwicklung an den Devisenmärkten

(lifePR) (Stuttgart, ) Trotz der Rettungsaktion für Griechenland steht der Euro unter Druck: Die Probleme in Europa und die Besserung am US-Arbeitsmarkt drehten die Devisenströme um. Langfristig seien vor allem die Aussichten bei asiatischen Devisen, die stark am US-Dollar orientiert sind, weiterhin positiv, so die Experten der ELLWANGER & GEIGER Privatbankiers.

"Die Entwicklung der Lohnstückkosten spricht gegen den Euro und führt zu Produktionsverlagerungen in die USA", berichtet Helmut Kurz von ELLWANGER & GEIGER. Insgesamt setzten Spekulanten in großem Umfang auf eine weitere Euroabwertung. Markttechnisch hat das inzwischen für eine Konsolidierung gesorgt. "Es ist allerdings aufgrund der weichen Haltung in der EU den staatlichen Defizitsündern gegenüber eine weitere Abwertung zu erwarten", so der Experte weiter.

Zudem rechnet er in der kommenden Zeit mit einer erneuten Aufwertung des Yuan in China, die zu einer Dollarerholung beitragen würde. Der Yen hingegen könnte verschuldungsbedingt zum neuen Abwertungskandidaten werden. "Wer sich der Risiken bewusst ist, kann weiterhin in US-Dollar-Anleihen und Geldmarktanlagen zur Beimischung investieren. Die Gefahren sind aber gewachsen", berichtet Kurz.

Auf längere Sicht weiter attraktiv sind nach Einschätzung des Experten hingegen die stark am US-Dollar orientierten asiatischen Devisen, wie etwa der Hongkong-Dollar. "Hier bieten sich Rentenfonds in diesen Währungen an. Die asiatischen Staaten sind zudem auch bonitätsmäßig attraktive Schuldner", so Kurz.

Weitere Trends: Nach Gewinnen der skandinavischen Valuten lohnen sich Neuanlagen erst wieder auf tieferen Niveaus. Für risikobewusste Kreditnehmer bleiben Kredite in Yen auch künftig eine Option.

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