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BLHV-Präsident Bernhard Bolkart: Zukunftsbauern finden Wege aus der Krise

(lifePR) (Freiburg, )
„In Krisenzeiten muss die Landwirtschaft eine Schlüsselrolle einnehmen,“ fordert Bernhard Bolkart in seiner ersten Grundsatzrede als Präsident des Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverbandes. „Unsere katastrophale Abhängigkeit von Erdöl und Gas gefährdet jetzt die Lebensmittelerzeugung im ganzen Land: Lieferketten und Rohstoffversorgung drohen zusammenzubrechen“, so Bolkart weiter. „Auch die kommenden Jahre werden vom Mangel geprägt sein. Wir müssen uns daher mehr mit regenerativen Energien beschäftigen, resiliente Lieferketten aufbauen und unsere regionalen Kreisläufe wiederbeleben. Lösungen für die Zukunft anbieten, das ist die Idee der Zukunftsbauern“.

Wenn er auf die Höfe in Südbaden schaue, dann falle ihm auf, dass viele Kolleginnen und Kollegen bereits Zukunftsbauern seien, erklärt Bolkart. „So mancher hat es sich jedoch auch in der Opferrolle gemütlich gemacht. Nach dem Motto: Ich würde ja gerne, aber die anderen hindern mich daran“, führt Bolkart selbstkritisch aus. „Wir dürfen uns nicht weiter in unserer Opferrolle bestätigen und uns von unsachlichen Aussagen nach unten ziehen lassen. Wir wollen und müssen zur Ernährungssicherheit beitragen, nachwachsende Rohstoffe und Energie erzeugen und wir werden dies umwelt- und klimaverträglich tun“, erklärt der Bauernpräsident. Auch die globale Ernährungssicherheit müssten wir neu denken: „Der Hunger muss vor Ort bekämpft werden“, erklärt Bolkart. Das Gebot der Stunde sei „global denken und regional handeln“. Missstände, die zum Hunger führten, wie Krieg, Korruption und ungeklärte Eigentumsverhältnisse, müssten bekämpft werden.

„Wir können unsere Lösungen nicht umsetzen, solange uns die Politik mit völlig realitätsfernen Auflagen und Verboten belegt,“ erklärt Bolkart und übt scharfe Kritik an den Vorschlägen der EU, Pflanzenschutzmittel in Schutzgebieten gänzlich zu verbieten. „Die Pläne sind fern jeder Realität: Etwa 50 Prozent der Landesfläche von Baden-Württemberg wären betroffen und damit so gut wie jeder Betrieb, auch Biobetriebe,“ so Bolkart. „Wir stehen nach wie vor zu unserem Biodiversitätsstärkungsgesetz und zur Reduktionsstrategie des Landes. Aber Timmermans Ideen lehnen wir konsequent ab, denn unser Weg ist der bessere.“ So fordert der Verbandspräsident: „Lassen sie uns machen und hören Sie auf, uns Steine in den Weg zu legen!“
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