BLHV: Zumeldung zur 2. und 3. Lesung des Düngegesetzes im Bundestag am 16.02.2017

(lifePR) ( Freiburg, )
Der südbadische Bauernverband begrüßt, dass die Bundesregierung die Revision der Düngeverordnung bald auf den Weg bringen wird, denn zu lange habe es keine Rechts- und Planungssicherheit für landwirtschaftliche Betriebe gegeben. Der BLHV setze auf den Verbleib der sogenannten Länderoption, in Folge derer Höfe in Gebieten mit geringen Nitratgehalten generell von aufwendigen Stoffstrombilanzen befreit werden könnten. Dies wäre ein Erfolg für den BLHV, falls die Landesregierung diese Option auch nutze. Er werde auf die Landregierung einwirken, dass das Ministerium die Länderoption im Sinne der badischen Bäuerinnen und Bauern gestaltet. In Baden-Württemberg sei die Grundwasserqualität so gut wie in kaum einem anderen Bundesland. Insbesondere im Schwarzwaldgebiet gebe es keinen negativen Einfluss der Landwirtschaft auf das Grundwasser, daher müsse man diese Landwirte auch nicht mit zusätzlicher Bürokratie belasten, so der Bauernverband.

Verbandspräsident Räpple kommentiert die Diskussion über erhöhte Nitratgehalte im Grundwasser wie folgt: „Die Landwirte stehen für sauberes Trinkwasser, so werden viele Maßnahmen ergriffen, wie zum Beispiel der Anbau von Zwischenfrüchten, um die Nitratauswaschung in das Grundwasser zu verhindern. Und man muss auch deutlich sagen, dass in Südbaden überwiegend geringe Nitratgehalte im Grundwasser gemessen werden".
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