Mittwoch, 21. Februar 2018


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Heimischer Biermarkt das vierte Jahr in Folge stabil - Wetter lässt aktuellen Bierabsatz jedoch nur leicht wachsen

Steuerpflichtiger Bierabsatz in Baden-Württemberg steigt im ersten Halbjahr 2017 um 918.000 Liter

Stuttgart, (lifePR) - Halbzeit-Bilanz der Südwestbrauer. Bereits das vierte Jahr in Folge zeigt sich der heimische Biermarkt stabil, dies belegen die Absätze des ersten Halbjahres 2017. In den ersten sechs Monaten des Jahres ist der steuerpflichtige Bierabsatz in Baden-Württemberg um 0,4 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2017 gestiegen. Insgesamt setzten die Brauer von Januar bis inkl. Juni rund 237 Millionen Liter des goldenen Kulturgutes ab. Damit stieg der steuerpflichtige Bierabsatz um 918.000 Liter Bier im Vergleich zum Vorjahr.

Den Hauptgrund für das verhaltende Wachstum sieht der Geschäftsführer des Baden-Württembergischen Brauerbundes, Hans-Walter Janitz, im Zusammenspiel von Wetter und dem fußballerischen Sabbatjahr. „Der Bierabsatz ist nun mal im großen Teil sowohl Wetter- als auch Event-getrieben. Die Jahre ohne ein Fußball-Großereignis sind traditionell die schwächeren Jahre in der Brauwirtschaft. Zudem hat das unbeständige Wetter unseren 195 Braustätten einen dezenten Strich durch die Rechnung gezogen“, sagt Janitz. Dennoch bewegen sich die hiesigen Brauer mit ihren Absätzen auf gutem Niveau und haben das Jahr längst noch nicht abgeschrieben. „Wir sind optimistisch und hoffen auf einen warmen Sommer, einen heiteren Herbst und ein ordentliches Weihnachtsgeschäft. Noch ist uns alles andere als ein Zacken aus dem Kronkorken gebrochen“, so Janitz.

In der amtlichen Statistik ist zudem alkoholfreies Bier nicht enthalten. Die Nachfrage nach alkoholfreie Biere und alkoholfreie Biermischgetränke steigt stetig. Inzwischen sind sechs Prozent der im Ländle gebrauten Biere alkoholfrei – Tendenz steigend.

Der Präsident des Baden-Württembergischen Brauerbundes, Matthias Schürer, warnt indessen vor der Verramschung des komplexesten Getränkes der Welt durch die sogenannten Fernsehbiere: „Die Herausforderung liegt weiterhin darin, die Wertigkeit des heimischen Bieres auch über die aufgerufenen Preise zu vermitteln. Der Verbraucher ist nämlich grundsätzlich bereit, für die in Baden-Württemberg vorhandene hervorragende Qualität einen dieser Güte angemessenen Preis zu bezahlen“.

 

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