Mobile Industriewelt in Heidelberg: Ingenieur-Berufe erleben

(lifePR) ( Heidelberg, )
Von der virtuellen Idee bis zum realen Produkt: Das doppelstöckige Ausstellungsfahrzeug DISCOVER INDUSTRY – CHANCEN | BERUFE | ZUKUNFT macht in Heidelberg erlebbar, wie Ingenieurinnen und Ingenieure denken und arbeiten und wie viel Mathematik und Physik in unseren Alltagsprodukten stecken. Es zeigt aber auch, welche Veränderungen die Digitalisierung in der Industrie mit sich bringt und welche Perspektiven sich dort zunehmend auch für Informatikerinnen und Informatiker bieten. Auf Einladung des VDI Nordbadisch-Pfälzischer Bezirksverein e. V. macht die mobile Industriewelt vom 6. bis 8. Februar beim MINT-Forum Rhein-Neckar an der SRH Hochschule Heidelberg Station und gibt Einblicke in den industriellen Produktentstehungsprozess.

Maschinen kommunizieren miteinander, Roboter entlasten uns bei eintönigen Tätigkeiten und Augmented-Reality-Brillen ersetzen Bedienungsanleitungen: Die Digitalisierung bietet große Chancen, stellt Unternehmen auf dem Weg dorthin aber auch vor große Herausforderungen. Eine davon ist der hohe Bedarf an qualifizierten Fachkräften aus dem MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Wurden bisher vor allem „klassische“ Ingenieurinnen und Ingenieure gesucht, zählen heute vor allem informationstechnische Kenntnisse. Ingenieurinnen und Ingenieure werden verstärkt zu agilen und kreativen Problemlösern mit fächerübergreifenden Hybridkompetenzen.

Um Jugendlichen Lust zu machen, an diesem spannenden Thema mitzuarbeiten, ist die mobile Industriewelt DISCOVER INDUSTRY – CHANCEN | BERUFE | ZUKUNFT im Rahmen des erfolgreichen Programms COACHING4FUTURE in Baden-Württemberg unterwegs. Das gemeinsame Angebot der Baden-Württemberg Stiftung, des Arbeitgeberverbands Südwestmetall und der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit macht auf Einladung des VDI Nordbadisch-Pfälzischer Bezirksverein e. V.  vom 6. bis 8. Februar beim MINT-Forum Rhein-Neckar an der SRH Hochschule Heidelberg Station.

3D-scannen, programmieren, smart produzieren: Zu Beginn des Workshops zeigt ein multimedialer Rückblick, wie der gesellschaftliche und technische Fortschritt die industrielle Entwicklung immer mehr beschleunigte. Wie die effiziente Serienproduktion heute erfolgt und welchen Einfluss die digitale Transformation weiter nehmen wird, finden die Schulklassen an fünf Meilensteinen des Produktentstehungsprozesses und weiteren Exponaten heraus. Unter Anleitung der Coaches Dr. Judith Flurer und Industriemeisterin Jaqueline Pernet verwandeln die Jugendlichen zum Beispiel mithilfe eines 3D-Scanners einen Prototyp in ein Computermodell. Ein Roboterarm kann mittels Koordinaten-Eingabe punktgenau gesteuert werden. Und wenn die Mädchen und Jungen ihr selbst konfiguriertes Produkt durch die intelligente Produktionsanlage lotsen, bekommen sie bereits einen Ausblick auf die „Smart Factory“ von morgen. Im Obergeschoss folgen vertiefende Workshops, die Bildungswege und Aufgabengebiete verschiedener MINT-Berufe aufzeigen. Die mobile Industriewelt möchte so die vielseitigen Berufsmöglichkeiten in der Industrie praxisnah und anschaulich vermitteln.
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