Internationaler Gesundheitstourismus als Wirtschaftsfaktor immer wichtiger

(lifePR) ( Stuttgart, )
Das Gesundheitssystem in Baden-Württemberg zählt zu den besten weltweit. Seine hohe Qualität hängt im Wesentlichen von den Forschungs- und Dienstleistungen der Gesundheitsindustrie, der Gesundheitsversorgung und der Pflege ab. Immer mehr Gastpatienten lassen sich in baden-württembergischen Kliniken oder Reha-Einrichtungen behandeln. Die Baden-Württemberg Stiftung setzt seit ihrer Gründung wichtige operative Schwerpunkte in den Bereichen Lebenswissenschaften, Gesundheit und Internationalisierung. Zusammen mit dem Klinikum Stuttgart wurde erstmals eine gemeinsame Tagung zum internationalen Gesundheitstourismus veranstaltet.

Stuttgart, 29. Oktober 2014 - Die Gesundheitswirtschaft ist mit die beschäftigungsreichste Branche in Baden-Württemberg, ihr guter Ruf ist national sowie international bekannt und anerkannt. Ein Grund dafür, weshalb Patienten aus aller Welt die Möglichkeiten guter medizinischer Behandlungen in Baden-Württemberg in Anspruch nehmen. Dabei müssen die Medizintechnologie sowie die Krankenhausstandards auf dem neuesten Stand sein, um im internationalen Wettbewerb konkurrenzfähig zu sein. Mit ihren Programmen wie z.B. der internationalen Spitzenforschung oder aber der Robotik trägt die Baden-Württemberg Stiftung dazu bei. Ebenfalls mit dem nötigen Know-how ausgestattet ist das Klinikum Stuttgart, das sich erfolgreich auf dem internationalen Gesundheitsmarkt positioniert hat. Als direkte Nachbarn haben die Baden-Württemberg Stiftung und das Klinikum Stuttgart die Tagung "Internationaler Gesundheitstourismus als Wirtschaftsfaktor" veranstaltet. Ziel war es, die Gesundheitswirtschaft als beschäftigungsstärkste Branche in Baden-Württemberg zu beleuchten und die aktuellen Chancen und Herausforderungen gemeinsam zu erörtern.

Eintagsfliege oder Zukunftsmodell?

Mit einer Podiumsdiskussion zum Motto "Patiententourismus - vorübergehender "Hype" oder nachhaltiges Geschäftsmodell zum gegenseitigen Nutzen?" wurde die Tagung in der Baden-Württemberg Stiftung eröffnet. "Internationale Patienten sind medizinisch, ökonomisch und kulturell eine Bereicherung für deutsche Krankenhäuser. Es bedarf allerdings erheblicher organisatorischer, kultureller und logistischer Kompetenz, um ihren Ansprüchen gerecht zu werden", betonte Andreas Braun, Leiter der International Unit des Klinikums Stuttgart. Am Klinikum Stuttgart machen arabische Patienten aus den Golfstaaten mit über 50% die größte Patientengruppe aus, gefolgt von Patienten aus Russland und den anderen Nachfolgestaaten der Sowjetunion. Mehr als 10 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der "International Unit" kümmern sich um die medizinischen und administrativen Anliegen der Patienten, deren Zahl am Klinikum im vierstelligen Bereich liegt.

Auslandsbehandlungen, also die geplante Inanspruchnahme nicht notfallbedingter medizinischer Behandlungen in einem anderen Land erfolgen in vielfältiger Weise. Dadurch wird der internationale Gesundheitstourismus zu einem breit angelegten und interdisziplinären Feld. Durch die Öffnung unseres Gesundheitssystems profitieren am Ende nicht nur die Gesundheitsbranche, sondern auch die Regionen und die damit verbundenen Einrichtungen und Dienstleister um die hiesigen Kliniken. Synergieeffekte, die am Ende auch durch die vielfältigen Programme der Baden-Württemberg Stiftung in den Bereich Forschung, Bildung, Gesellschaft und Kultur bereichert werden.
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