Schulungsverpflichtung nach dem Geldwäschegesetz nicht nur für Banken

(lifePR) ( Hamburg, )
Nicht nur Banken, sondern auch Händler und Immobilienmakler müssen ihre Mitarbeiter hinsichtlich des Geldwäschegesetzes schulen. Das ist wenig bekannt und kann bei Nichtbeachtung zu Problemen führen. WBTs können Abhilfe schaffen.

Personen, die mit hochwertigen Gütern handeln, sind Verpflichtete des Geldwäschegesetzes (GwG). Sie unterliegen seit 2008 beim Verkauf von hochwertigen Gütern dem GwG, wenn sie dabei 15.000 € oder mehr in bar in Empfang nehmen. Das bedeutet, dass sie den Käufer eines wertvollen Gegenstandes anhand eines gültigen Personaldokumentes oder bei juristischen Personen anhand des Handelsregisterauszuges identifizieren müssen und die Frage zu stellen haben, ob der Käufer für eigene Rechnung oder im Auftrag eines Dritten handelt. Sie müssen darüber hinaus sich selbst und ihre Mitarbeiter schulen lassen und vor Aufnahme der Tätigkeit die Zuverlässigkeit ihrer Angestellten feststellen. Das gilt auch für Immobilienmakler.

Die Aufsichtsbehörden für die Güterhändler und Immobilienmakler sind zwischenzeitlich in allen Bundesländern eingerichtet. Sie konnten Erfahrungen sammeln und prüfen, ob die unter ihrer Aufsicht stehenden Personen ihren Pflichten aus dem GwG nachkommen. Während in den vergangenen Jahren die Prüfung und Beratung im Vordergrund stand, gehen die Aufsichtsbehörden zunehmend dazu über, bei Nichteinhalten der Pflichten gem. GwG Strafen zu verhängen. Das können Bußgelder bis zu 100.000 € sein, aber auch der Entzug der Gewerbeanmeldung.

b+r bietet zur Schulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter separate Web Based Trainings (WBTs) zum Thema Geldwäschegesetz für drei Zielgruppen an: Banken, Güterhändler und Immobilienmakler. Die praxisbezogenen WBTs, die in Zusammenarbeit mit dem langjährig als Geldwäschebeauftragter tätigen Rechtsanwalt Rüdiger Quedenfeld entwickelt wurden, werden laufend aktualisiert und können über b+r bezogen werden.
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