Dienstag, 23. Januar 2018


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Auf Eis gelegt

Rückenschmerzen mithilfe von Kälte lindern

Berlin, (lifePR) - Beschwerden an der Wirbelsäule gelten als Volkskrankheit Nummer eins. Egal ob durch Verschleißerscheinungen oder Erkrankungen: Konservative Maßnahmen lösen oftmals akute Probleme. Lässt sich die Schmerzursache jedoch nicht therapieren und Physiotherapie sowie Medikamentengabe führen nicht zu gewünschten Erfolgen, versprechen heutzutage minimalinvasive Verfahren wie die Denervierung Besserung. "Dabei legen wir schmerzauslösende Nerven mittels Kälte gezielt still", erklärt Dr. Munther Sabarini, Neurochirurg und Gründer der Avicenna Klinik Berlin. Vor allem für Erkrankungen, bei denen eine direkte Behandlung der Ursache als unmöglich gilt oder aber wenn Beschwerden nach einer Operation zunächst bestehen bleiben, empfiehlt sich diese Maßnahme.

Veränderungen erkennen

Da es viele Auslöser für Rückenbeschwerden gibt, steht vor Beginn jeder Behandlung eine präzise Diagnose. "Mithilfe von modernen technischen Mitteln wie der offenen Magnetresonanztomografie lassen sich Schäden an der Wirbelsäule erkennen", erklärt Dr. Sabarini. So verlieren beispielsweise einzelne Wirbeletagen durch Verschleißerscheinungen an Höhe - Experten sprechen vom Facettensyndrom - oder es liegen entzündliche knöcherne Veränderungen vor, auch Spondylitiden genannt. Bei diesen Erkrankungen kommt neben gezieltem Muskeltraining dann zumeist auch die Denervierung als schmerzlindernde Therapie zum Einsatz und wirkt Folgebeschwerden rechtzeitig entgegen.

Nerven stilllegen

Führen konservative Therapien nicht zum gewünschten Erfolg, bietet sich ein minimalinvasiver Eingriff als Schmerzstopper an. "Bei der Denervierung führen wir unter örtlicher Betäubung eine feine Nadel an der betroffenen Stelle ein", erläutert der Experte. "Mithilfe von elektronischer Stimulation finden wir den gereizten Nerv, grenzen ihn vom umgebenden Gewebe ab und setzen ihn mit Kältereizen außer Kraft." Dabei sorgt ein einzelner Eistropfen dafür, dass die Schmerzweiterleitung zum Gehirn aussetzt. Wenn nach circa einem Jahr die Wirkung nachlässt, besteht die Möglichkeit einer Wiederholung. Patienten genießen mit dieser Methode wieder einen schmerzfreien Alltag ohne Medikamente. Übrigens lässt sich derselbe Effekt auch mittels Hitzebehandlung erzielen.

Weitere Informationen unter www.avicenna-klinik.de.

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