Freitag, 20. April 2018


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Rennwagen aus acht Jahrzehnten am Nürburgring

AvD-Oldtimer-Grand-Prix vom 10. bis 12. August 2012

Frankfurt am Main, (lifePR) - .
- Tourenwagen-Historie wird mit DRM-Revival, DTM-Demonstration und BMW M Rennen lebendig
- Rund 600 Rennwagen der 20er bis 90er Jahre am Nürburgring
- Karten ab 18 Euro an den Tageskassen erhältlich

Drei Tage lang wird der Nürburgring am kommenden Wochenende zum spektakulären Vollgas-Museum: Beim 40. AvD-Oldtimer-Grand- Prix (10. - 12. August 2012) dreht sich alles um die Rennwagen lange vergangener Motorsport-Epochen. Die Formel-1-Ära von Niki Lauda lebt dann ebenso wieder auf wie die Zeiten der Vorkriegs-Grand-Prix-Siege von Rudolf Caracciola. Die Fahrzeuge, die von legendären Tourenwagen-Assen wie Klaus Ludwig oder Rolf Stommelen in der DRM und DTM der 70er bis 90er Jahre bewegt wurden, sind ebenso zu sehen, wie die winzigen Formel-Junior-Flitzer, in denen eine ganze Fahrergeneration in den frühen 60ern ihr Handwerkszeug erwarb. Insgesamt können die Zuschauer am Wochenende rund 600 Rennwagen erleben. Tickets sind ab 18 Euro an den geöffneten Tageskassen erhältlich. Wer seinen Nürburgring-Ausflug planen möchte oder weitere Informationen rund um das Event sucht, der wir unter www.avd-oldtimer-grand-prix.de im Internet fündig.

Die Palette historischer Rennwagen reicht von den 20er Jahren bis in die 90er und ist voller seltener, legendärer und atemberaubender Boliden, die sonst allenfalls im Museum zu sehen sind. Ein besonderer Schwerpunkt gilt dabei dem Tourenwagensport, dessen Historie gleich mehrfach beleuchtet wird. So startet das Rennwochenende bereits am Freitag mit dem AvD-Historic-Marathon für historische Tourenwagen und GTs auf der Nordschleife. Während parallel auf dem Grand- Prix-Kurs die Trainingssitzungen der weiteren Rennen laufen, duellieren sich hier die Wettbewerbsfahrzeuge der Jahrgänge bis 1971 vom flinken BMW 1800 Tisa bis zum bulligen Ford Galaxie mit sieben Litern Hubraum. Für die Baujahre bis 1965 gibt es am Wochenende außerdem die AvD-Tourenwagen-Trophäe, die nach Hubraumklassen getrennte Vorläufe am Samstag und ein großes Finale für die jeweils 25 schnellsten Tourenwagen am Sonntag austrägt. Beim Revival Deutsche Rennsportmeisterschaft gibt es ein Wiedersehen mit den Renntourenwagen und GTs der Jahre 1972 bis 1981: Unter ihnen sind unvergessene Modelle wie der Porsche 935 K2 im Vaillant-Design, den der Kölner Rennstall Kremer Racing an den Start bringt. Aus Niederzissen wird das Zakspeed-Team mit dem ehemaligen Ford Capri von Klaus Ludwig im Würth-Design anreisen, mit dem dieser 1981 DRM-Champion wurde. BMW M1 und 2002, Porsche 911 und viele weitere Modelle ergänzen das Feld. Einen ganz besonderen Schwerpunkt setzt das BMW M Rennen, das zum 40. Jubiläum der BMW Motorsport GmbH und heutigen M GmbH gestartet wird. Hier wird die ganze Bandbreite von Renntourenwagen aus München gezeigt, die zudem von einigen weltberühmten Piloten gefahren werden: Prinz Leopold "Poldi" von Bayern und Dieter Quester gehören ebenso zu ihnen wie Marc Surer, Marc Hessel und Johnny Cecotto. Die Historie der DTM wird mit einem sehenswerten "Klassentreffen" mit rund zwei Dutzend Renntourenwagen lebendig. Dafür haben sich Klassiker wie ein Jägermeister-BMW M3 von 1988, ein Berlin-2000-Mercedes-Benz 190 von 1993 oder ein Alfa Romeo 155 TI im Martini- Design von 1996 angemeldet.

Feierlichkeiten zum 40. Jubiläum

Am Samstag und Sonntag sind auf dem Nürburgring fast pausenlos Rennen und Demonstrationsfahrten zu sehen. Ein Höhepunkt im Programm ist das abendliche Rennen, das an die klassischen Sportwagenrennen der 50er Jahre erinnert - es mündet nahtlos in die Feierlichkeiten zum 40. Jubiläum des AvD-Oldtimer-Grand- Prix, das mit einer Party im Fahrerlager begangen wird. Rennsportfaszination pur bieten auch die weiteren Rennen des Wochenendes. So sind Vorkriegsrennwagen auf der Strecke und im Historischen Fahrerlager zu sehen. Die Vorläufer der Formel-1-Boliden von heute sind im Rennen der Grand-Prix-Cars bis 1960/61 sowie im Grand Prix Masters (Formel 1 der Jahre 1966 bis 1985) zu sehen. In der FIA Lurani-Trophy für Formel-Junior-Fahrzeuge wird die Renn-Talentschmiede der 50er Jahre lebendig. Im Sportwagenbereich runden außerdem die Läufe der World Sportscar Masters das Programm ab, in denen Sportwagen und Prototypen der 60er und 70er Jahre antreten. Das ganze Wochenende über warten im Fahrerlager und den angrenzenden Arealen außerdem faszinierende Fahrzeugausstellungen von Automobilherstellern und Markenclubs, Händler für Vintage-Mode, Accessoires und Literatur und vieles mehr darauf, entdeckt zu werden.

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