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Pressemitteilung BoxID: 649990 (AvD Automobilclub von Deutschland e.V.)
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FIA Kampagne „#3500LIVES“ will Leben retten

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) .


AvD unterstützt die Kampagne
Staatliche Stellen sind aufgefordert, mehr für die Verkehrssicherheit zu tun
Verkehrsteilnehmer können das Manifest der Kampagne unterschreiben


Der AvD unterstützt die Kampagne „#3500LIVES“ der „Fédération Internationale de l’Automobile“ (FIA). In zehn Punkten wird von staatlichen Stellen weltweit gefordert, für bessere Infrastruktur zu sorgen, effektive Vorschriften zum Schutz der Verkehrsteilnehmer einzuführen, ausschließlich verkehrssichere Fahrzeuge zuzulassen sowie insgesamt höhere finanzielle Mittel für den umfassenden Schutz von Verkehrsteilnehmern und eine öffentliche Aufklärung bereitzustellen.

Die Herausforderung

Jeden Tag werden 3.500 Menschen im Straßenverkehr getötet. Junge Verkehrsteilnehmer sind dabei besonders gefährdet: In der Altersgruppe zwischen 15 bis 29 Jahren sind seit Jahren Verkehrsunfälle die Todesursache Nr. 1.

Dieser alarmierende Trend muss gestoppt werden, denn diese „Plage“ zieht menschliche Tragödien und soziale sowie ökonomische Kosten nach sich, die nicht akzeptiert werden können. Der AvD unterstützt deshalb den 1904 von ihm mitgegründeten weltweiten Dachverband der Automobilclubs „Fédération Internationale de l’Automobile“ (FIA) im Kampf gegen diese Herausforderung ebenso wie die 244 anderen angeschlossenen Mitglieder der FIA.

Jeder Einzelne sollte seine Rolle im Kampf um sichere Straßen für alle Verkehrsteilnehmer spielen. Die #3500LIVES-Kampagne stellt zehn Regeln zusammen, die helfen können, das Leben eines jeden Verkehrsteilnehmers zu schützen. Der AvD und die FIA fordern dazu auf, das FIA-Manifest für weltweite Straßenverkehrssicherheit (Manifesto for Global Road Safety) zu unterzeichnen und damit deren Forderungen zu unterstützen. Das Manifest richtet sich an alle staatlichen Stellen weltweit, damit diese sich vorrangig der Verkehrssicherheit widmen und effektive gesetzliche Vorschriften zu den wichtigsten Gefährdungsfaktoren für die Straßenverkehrssicherheit einführen.

Das Manifest auf einen Blick:


Ehrgeizige Ziele setzen und erreichen:
Unterstützung des Ziels der UNO, die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle und der Verletzten bis zum Jahr 2020 zu halbieren (gemäß UN SDG Target 3.6).
Bessere Infrastruktur schaffen:
50 % der Unfallopfer werden auf 10 % des Straßennetzes registriert.
Sicherere Fahrzeuge bauen:
Alle Neufahrzeuge sollen den Mindest-Standards für Fahrzeugsicherheit der UNO entsprechen.
Effektivere Vorschriften einführen:
Lediglich 7 % der Weltbevölkerung sind durch ausreichende Vorschriften über Höchstgeschwindigkeiten, Alkohol am Steuer, Helm- und Anschnallpflicht geschützt.
Geschwindigkeitsüberschreitung bekämpfen:
Nichtangepasste Geschwindigkeit ist immer noch die Hauptursache bei Straßenverkehrsunfällen mit Toten und Verletzten.
Alkohol am Steuer bekämpfen:
AvD und FIA setzen sich für die Einführung und Durchsetzung wirkungsvoller Vorschriften gegen Alkohol am Steuer ein. Die Alkoholindustrie wird aufgefordert, die Einführung solcher Vorschriften sowie unabhängige Untersuchungen über die Wirkung von Alkohol und öffentliche Kampagnen zur Bewusstmachung der Wirkung des Alkoholkonsums auf die Straßenverkehrssicherheit zu unterstützen. Der AvD fördert den Grundsatz: Autofahren? - Kein Alkohol und keine Drogen!
Verbesserte Erhebung und Nutzung von Daten für die Verkehrssicherheit:
Effektive Maßnahmen können nur dann durchgeführt werden und eine entsprechende Wirkung erzielen, wenn sie auf präzisen und gesicherten Daten beruhen.
Weltfonds für sichere Straßen einrichten:
Es muss ein umfassend finanzierter Fonds der UNO für Verkehrssicherheit eingerichtet werden.
Unterstützung von Verkehrssicherheit durch Private:
AvD und FIA setzen sich für größere Anerkennung der Straßenverkehrssicherheit als Kernelement wirtschaftlicher Entwicklung und Herausforderung für die allgemeine Gesundheitspolitik ein.
Förderung der Zusammenarbeit:
Beständiges Eintreten für verbesserte Straßenverkehrssicherheit auf allen politischen Ebenen.


AvD Vizepräsident Gebhard Sanne, der auch in der Road Safety Commission der FIA aktiv ist, äußert sich wie folgt: „Der AvD engagiert sich – im Übrigen schon seit seiner Gründung – selbstverständlich gerne für die Verkehrssicherheit in Deutschland und darüber hinaus weltweit. Die Förderung der Verkehrssicherheit ist eines der wichtigen Anliegen des Clubs. Alle staatlichen Stellen sind nachdrücklich dazu aufgerufen, ihre Aktivitäten für den Schutz von Verkehrsteilnehmern beständig auszuweiten.“

Die Kampagnenseite der FIA in englischer Sprache finden Sie hier:


www.fia.com/3500lives

AvD Automobilclub von Deutschland e.V.

Der 1899 als Deutscher Automobilclub DAC gegründete AvD ist als traditionsreichster Automobilclub hierzulande Mitbegründer des Weltverbandes FIA (seit 1904) und von Anbeginn maßgeblich für Verkehrssicherheit, Tourismus und Sport engagiert. Er vertritt die Belange von 1,4 Millionen Mitgliedern und Kunden in allen Bereichen der Mobilität. Der AvD - Pannenhilfe überall!