AutoScout24-Gebrauchtwagen-Preis-Index (AGPI)

(lifePR) ( München, )
Der AutoScout24-Gebrauchtwagen-Preisindex (AGPI) stellt die Preisentwicklung im Gebrauchtwagensegment dar. Der Index zeigt den Durchschnittspreis der bei AutoScout24 Deutschland inserierten Gebrauchtwagen an und stellt damit ein verlässliches Instrument zur Beschreibung der Marktlage auf dem Gebrauchtwagenmarkt dar. Die Aussagekraft wird durch die große Zahl der beobachteten Fahrzeuge (rund 700.000 Gebrauchtwagen) gewährleistet.

Der Durchschnittspreis für Gebrauchtwagen sank im Juni leicht. Der AGPI lag bei 15.829 Euro und damit 0,19 Prozent unter dem Wert vom Vormonat Mai.

Die Nachfrage nach Gebrauchtwagen war im Juni verglichen mit dem Vormonat in fast allen Segmenten leicht rückläufig. Einen Nachfragerückgang um je 7 Prozent verzeichneten die Kategorien Kompaktklasse, Mittelklasse und Oberklasse. Auch Kleinwagen und Vans wurden weniger nachgefragt als noch im Mai (jeweils -5 Prozent). Allein die Kategorie Geländewagen konnte ein leichtes Plus bei der Nachfrage verzeichnen (+1 Prozent).

In der Entwicklung zwischen Angebot und Nachfrage traten im Juni keine großen Diskrepanzen auf. Das größte Ungleichgewicht zeigte sich hier beim Opel Astra: Die Nachfrageseite verzeichnete ein Minus von 10 Prozent im Vergleich zum Vormonat, während das Angebot an Fahrzeugen des Rüsselsheimer Volumenmodells um einen Prozentpunkt zunahm. Beim Audi A8 und dem Mercedes-Benz CL zeichnete sich ein ähnliches Bild ab: Die Nachfrage nach den Oberklassemodellen sank um 12 Prozent, gleichzeitig ging das Angebot um ein Prozent zurück.

"Gegenüber dem Monat Mai hat der Rückgang in der Nachfrage über alle Kategorien etwas nachgelassen. Insbesondere hochpreisige Fahrzeugsegmente ab der oberen Mittelklasse und Sportwagen liegen in der Nachfrageentwicklung jedoch noch deutlich unter dem Vorjahresmonat. Allein bei den Kleinwagen und den SUVs scheint die negative Entwicklung aus den Vormonaten einem positiven Trend zu weichen. Für den Handel könnte das eine Wende hin zu steigender Nachfrage bedeuten", prognostiziert Thomas Weiss, Chefredakteur des AutoScout24 Magazins.
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